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Institut für Theaterwissenschaft

Grundbegriffe der Dramenanalyse und Produktionsdramaturgie

Veranstaltungsdaten: 
Mittwoch 14–16 (Beginn: 23.02.2011, Ende: 01.06.2011), 2 SWS, 3 ECTS-Punkte. Durchführungsort: Hauptgebäude, Raum 214/208.
Beschreibung: 

„Ein Schönes ist, was Anfang, Mitte und Ende hat“, stellt Aristoteles in seiner Poetik fest und gibt damit eine entscheidende Direktive für jede Art von dramatischem Text. Gilt dieses Diktum immer noch? Was macht Gustav Freytag daraus? Wie wehrt sich Bertolt Brecht dagegen? Was halten René Pollesch und andere zeitgenössische Theatermacher davon? Ausgehend von Aristoteles’ Poetik widmet sich die Veranstaltung der Erarbeitung dramaturgischer Grundbegriffe. Anhand ausgewählter Dramen und Aufführungen werden dramatische Strukturen und Funktionen hinterfragt und die praktische Umsetzung bzw. die bühnentechnischen Implikationen dieser Texte untersucht. Als Vorbereitung auf den Kurs wird die Lektüre von Aristoteles’ „Poetik“ sowie Sophokles’ „Oedipus rex“ erwartet. Eine detaillierte Liste der zu diskutierenden Theatertexte und Aufführungen folgt in der ersten Sitzung.

Literatur: 

Folgende Ausgaben dienen als Grundlage Aristoteles: Poetik. Griechisch/Deutsch, hg. und übersetzt von Manfred Fuhrmann. Stuttgart 1982. Kotte, Andreas: Dramaturgie. In: ders.: Theaterwissenschaft. Eine Einführung. Köln 2005, S. 202–222. Sophokles: König Ödipus. Tragödie. Übersetzt von Kurt Steinmann. Stuttgart 1986.

Hinweise: 

Der Grundkurs kann nur zusammen mit der Übung „Szenische Vorgänge beschreiben und strukturieren“ (S7343) besucht werden.

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