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Institut für Theaterwissenschaft

Experten des Alltags: Das Amateurtheater in der Schweiz. Was macht nichtprofessionelles Theaterspiel aus?

Veranstaltungsdaten: 
Donnerstag 15-18 (Beginn: 25.02.2010, Ende: 27.05.2010), 2 SWS, 5/6 ECTS-Punkte (für BA/MA), Termine: 25.02. BE, 11.3. ZH, 25.03. BE, 15.04. ZH, 22.04. BE, 29.04. ZH, 06.05. BE, 27.05. ZH + 2 Theaterbesuche (je einmal in Zürich und in Bern, Termine werden noch bekannt gegeben). Ort: Hauptgebäude 214.
Beschreibung: 

Es gibt eine Form kultureller Praxis, die nur ausnahmsweise in die Feuilletons der Zeitungen Eingang findet: die Laienbühne, das Liebhabertheater, der dörfliche Theaterverein oder die lokale Theatergesellschaft. Das Seminar setzt sich zum Ziel, dieses Phänomen in seiner geschichtlichen Entwicklung, vor allem aber in seinen heutigen Formen und Ausgestaltungen zu untersuchen. Die Studierenden werden sich eingehend mit jeweils einer der zahlreichen schweizerischen Laienbühnen (Liste der schweizerischen Laienbühnen: http://www.volkstheater.ch/vereine.asp) in Kontakt setzen und aufgrund eines im Seminar erarbeiteten Fragebogens Interviews mit Darstellern und Darstellerinnen, mit Regisseuren und weiteren Personen führen. Diese Feldforschung soll durch andere Dokumentationsformen (Plakate, Texthefte, Theaterstücke, Notizen, Fotografien, Zeitungsausschnitte, Fotografien, Tonband-/oder Videoaufzeichnungen) ergänzt werden. Das Theaterspiel der Laien soll dabei in seinem sozialen Kontext, in seinem Stil und seiner Totalität wahrgenommen werden, als Freizeitbeschäftigung und als Form des sozialen Umgangs mit anderen. Der Ausdruck „Experten des Alltags“, eigentlich geprägt für die Teilnahme von Laien an Produktionen der professionellen Freien Szene und an Stadttheateraufführungen, umschreibt recht genau ein wesentliches Ziel des Seminars, nämlich die Besonderheiten nichtprofessionellen Theaterspiels herauszufinden. Die Methoden Teilnehmende Beobachtung und Aufführungsanalyse sollen einander ergänzen. Deshalb die Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich und dem ITW Bern. Für dieses gehört das Seminar zum aktuellen Forschungsprojekt STEP (Teilprojekt „Das Theater der Schweiz“; http://www.theaterwissenschaft.ch/).

Hinweise: 

Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 21. Februar 2010!

Teilnahmebedingungen:
Je 15 Studierende beider Institute. Im ITW nach Liste ePhi, eine Warteliste wird geführt. Die Studierenden besuchen 8 Sitzungen und 2 Theatervorstellungen an Abenden der Sitzungstage (je eine im Raum Bern bzw. Zürich). Leistungsnachweis s.o., mündliches Referat, verschriftlicht 20'000 Zeichen. Räume und Literatur werden noch bekannt gegeben.

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