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Institut für Theaterwissenschaft

Dramaturgie

Befreiung von der Wirklichkeit? – Cover

Befreiung von der Wirklichkeit?

Theatrum Helveticum 2

Das Schauspiel am Stadttheater Basel 1933 bis 1945

Die bisher erschienenen Publikationen über das Schweizer Theater in den Jahren 1933 bis 1945 betreffen fast ausschliesslich das Zürcher Schauspielhaus. Für das Basler Stadttheater ist diese Zeit bis heute vorwiegend journalistisch behandelt worden. Thomas Blubacher ist an die Quellen gegangen, hat Archive ausgeschöpft und Zeitzeugen befragt.

Schauen und Schreiben. Analytische Methoden in der Theaterwissenschaft

Veranstaltungsdaten: 
Donnerstag 10-12 (Beginn: 17.09.2009, Ende: 17.12.2009), 2 SWS, 3 ECTS-Punkte. Ort: Hallerstr. 5, SR 204.
Beschreibung: 

Schnitt und Montage gehören nicht nur zu den basalen Techniken von Dramaturgie, sondern auch zu den Grundmustern wissenschaftlichen Arbeitens. Phänomene, Vorgänge oder Objekte werden beobachtet, klassifiziert, segmentiert und schlussendlich zu einer Aussage, zu einem (Kon)Text montiert. Doch was sind die Prämissen dieses scheinbar objektiven Vorgehens? Lassen sich alle Phänomene und Vorgänge auf Basis der menschlichen Wahrnehmung zergliedern? Und inwiefern läßt sich dabei das Problem einer funktionellen, ‚tödlichen‘ Beschreibung vermeiden? Wie soll das beispielsweise mit dem berühmten stummen Schrei der Mutter Courage funktionieren? Wie mit David Moss’ artifiziellem Gelächter, oder dem Slapstick eines Buster Keaton? Das Proseminar will die Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlicher Analyse erörtern. Semiotische und performative Methoden sollen dabei durch phänomenologische Ansätze ergänzt werden. Den Teilnehmenden wird so die Möglichkeit geboten, ihre Beobachtung zu schärfen und durch wiederholte Beschreibung ihre Methodik zu verfeinern. Schauen, Beschreiben und Schreiben.

Literatur: 

Zur vorbereitenden Lektüre seien folgende Texte empfohlen:
* Koch, Gertrud (Hg.): Auge und Affekt. Wahrnehmung und Interaktion. Frankfurt/Main 1995.
* Roselt, Jens: Phänomenologie des Theaters. München 2008. Wortelkamp, Isa: Sehen mit dem Stift in der Hand. Die Aufführung im Schriftzug der Aufzeichnung. Freiburg 2006.

Hinweise: 

Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 13. September 2009!

Merce Cunningham an der Schwelle zur Postmoderne: Bewegungsforschung und Bühnenkunst

Veranstaltungsdaten: 
Montag 14-16 (Beginn: 14.09.2009, Ende: 14.12.2009), 2 SWS, 6/7 ECTS-Punkte (für Studierende Ma und Liz/HS). Ort: Hauptgebäude, HS 115.
Beschreibung: 

Merce Cunningham sucht in der Bühnenkunst, Konkretisierungen eines Unmöglichen zu schaffen, um einen Blick auf die Potentialität des menschlichen Körpers in Bewegung zu eröffnen. Seine Choreographien veräußern hierbei ein ästhetisches Geflecht aus Klängen und Bewegungsereignissen, die stets mit dem Wirklichen und Möglichen verbunden sind, Choreographien, die das Utopische als mentale und physische Prozesse in spezifischen Räumen und Bühnensituationen wahrnehmbar machen wollen. Der diesjährige 90. Geburtstag des amerikanischen Choreographen bietet dem Seminar Anlass, dieses ästhetische Körper- und Bühnenprojekt an der Schwelle zur Postmoderne analytisch und kritisch zu befragen. Wie be- und verhandeln Cunninghams bewegungstechnische, aleatorische und mediale Verfahren den Körper, der stets den zentralen Anlass seiner Arbeit bildet? Wie kann der Körper als utopischer Akteur gedacht werden? Wie operiert das co-präsente Aufführungskonzept und welche Wahrnehmungssituationen werden geschaffen? Wie also ließe sich die Medialität jener choreographierten Körper fassen? Grundlage des Seminars werden filmische Choreografien von Cunningham, Experimente mit dance forms, Auseinandersetzung mit ästhetisch-philosophischen Texten und – soweit vorhanden – Reflexionen eigener Kenntnisse der Cunningham-Technik sein. Ausgiebige Lektüre und der Besuch von gesonderten Sichtterminen werden notwendig sein.

Literatur: 
  • Copeland, Roger: Merce Cunningham. The Modernizing of Modern Dance. New York, London 2004.
  • Foucault, Michel: Die Heterotopien. Der utopische Körper. Zwei Radiovorträge. Frankfurt a/M 2005 (Die franz. Fassung der beiden Radiovorträge wurde zuerst als CD veröffentlich: INA, mémoire vive, Michel Foucault. Tuopies et hétérotopies. Paris 2004).
  • Franko, Mark: Dancing Modernism/Performing Politics. Bloomington, Indianapolis 1995.
  • Gil, José: „The Dancers’s Body“. In: Massumi, Brian (Hg.): A shock to thought : Expressions after Deleuze & Guattari, London / New York 2002, S. 117- 148.
  • Han, Byong-Chul: Abwesen. Berlin 2007.
  • Huschka, Sabine: Subjekt-Körper-Leere: Diamanten. Merce Cunningham zum 90. Geburtstag, auf: www.corpusweb.net (12/2008) In: dies.: Merce Cunningham und der Moderne Tanz. Körperkonzepte, Choreographie und Tanzästhetik. Würzburg 2000.
  • Sontag, Susan: „Im Gedenken an ihre Gefühle”. In: d´Offay, Anthony (Hg): Freundschaften Cage-Cunningham-Johns. Bonn 1991, S. 13-23.
Hinweise: 

Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 13. September 2009!

Die Geschichte kann nicht sterben - zur Dramatik Elfriede Jelineks

Veranstaltungsdaten: 
Einführung und Vorbesprechung am Freitag, 25. September 2009, 09:15-13:00. Erster Block: Donnerstag, 22. Oktober, 12-18 und Freitag, 23. Oktober, 10-18. Zweiter Block: Donnerstag, 19. November, 12-18 und Freitag, 20. November, 10-18. 5/6/7 ECTS-Punkte (für Studierende Ba, Ma und Liz/HS). Ort: ITW, SR 204.
Beschreibung: 

Zu den immer wiederkehrenden Themen der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek sowohl in Prosa als auch Dramatik zählen Österreichs Umgang mit seiner nationalsozialistischen Vergangenheit, den Tätern und Opfern sowie der jahrzehntelang bediente Opfermythos Österreichs. Jelinek schreibt sich in ihren Texten weder formal noch inhaltlich in Traditionen ein, sondern arbeitet mit Traditionen. Dieser spezifische Umgang mit Geschichte und deren Wirkungsmächtigkeit erklärt auch ihre internationale Bedeutung. Vom Lokalen ausgehend und dieses weit hinter sich lassend, gelingt ihr stets eine umfassende Analyse von Grundsätzlichem. In der Übung sollen sowohl Jelineks dramen- und theatertheoretische Konzeptionen als auch ihre dramatischen Verfahrensweisen anhand folgender Stücke analysiert werden: Burgtheater. Posse mit Gesang; Ein Sportstück; Macht nichts. Eine kleine Trilogie des Todes; In den Alpen; Das Werk für Einar Schleef, posthum; Rechnitz (Der Würgeengel). In einem weiteren Schritt werden wir die vielgestaltigen Umsetzungsmöglichkeiten dieser Dramen für die Bühne sowie deren Rezeption untersuchen und diskutieren.

Literatur: 
  • Burgtheater. Posse mit Gesang. In: dies.: Theaterstücke. Reinbek bei Hamburg 1992, S. 129-189.
  • Ein Sportstück. Reinbek bei Hamburg 1998.
  • Macht nichts. Eine kleine Trilogie des Todes. Reinbek bei Hamburg 1999.
  • In den Alpen. Drei Dramen. Berlin 2002 (darin auch enthalten: Das Werk für Einar Schleef, posthum).
  • Rechnitz (Der Würgeengel). In: dies.: Drei Theaterstücke. Reinbek bei Hamburg 2009.
  • "Ich möchte seicht sein. (1983)" In: http://www.elfriedejelinek.com/ [Rubrik: zum Theater].
  • "Ich schlage sozusagen mit der Axt drein." In: TheaterZeitSchrift, Heft 7 (1984), S. 14-16.
  • "Ich will kein Theater: Ich will ein anderes Theater." In: Theater heute, Jg. 30, Heft 8 (1989), S. 30-32.
  • "Sinn egal. Körper zwecklos. (1997)" In: http://www.elfriedejelinek.com/ [Rubrik: zum Theater].
  • "In einem leeren Haus. (2003)" In: http://www.elfriedejelinek.com/ [Rubrik: zum Theater].
  • "In Mediengewittern. (2003)" In: http://www.elfriedejelinek.com/ [Rubrik: zum Theater].
  • Janke, Pia (Hg.): Werkverzeichnis Elfriede Jelinek. Wien 2004.
  • Homepage von Elfriede Jelinek: http://www.elfriedejelinek.com/
  • Elfriede Jelinek-Forschungszentrum: http://www.elfriede-jelinek-forschungszentrum.com/
Hinweise: 

Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 13. September 2009!

Szenische Vorgänge beschreiben und strukturieren

Veranstaltungsdaten: 
Donnerstag 16-18 (Beginn: 19.02.2009, Ende: 28.05.2009), 2 SWS, 3 ECTS-Punkte. Ort: Hauptgebäude, SR 105.
Beschreibung: 

In Ergänzung zum Grundkurs werden in der Übung Aufführungen analysiert und damit die Beschreibung des Gesehenen erprobt. Zudem stehen praxisorientierte Fragestellungen von Dramaturgie im Zentrum dieser Lehrveranstaltung.
Der Besuch der Übung im Anschluss an den Grundkurs ist obligatorisch und kann nicht in einem anderen Semester vor- bzw. nachgeholt werden.

Hinweise: 

Die Übung kann nur zusammen mit dem Grundkurs „Grundbegriffe Dramenanalyse und Produktionsdramaturgie“ (S6142) besucht werden.
Anmeldung für Grundkurs und Übung im ePUB/ePhi bis am 15. Februar 2009!

Grundbegriffe Dramenanalyse und Produktionsdramaturgie

Veranstaltungsdaten: 
Donnerstag 14-16 (Beginn: 19.02.2009, Ende: 28.05.2009), 2 SWS, 3 ECTS-Punkte. Ort: Hauptgebäude, SR 104.
Beschreibung: 

„Ein Schönes ist, was Anfang, Mitte und Ende hat“ stellt Aristoteles in seiner Poetik fest und gibt damit eine entscheidende Direktive für jede Art von dramatischem Text. Gilt dieses Diktum immer noch? Was macht Gustav Freytag daraus? Wie wehrt sich Brecht dagegen? Was halten René Pollesch und andere zeitgenössische Theatermacher davon? Ausgehend von Aristoteles' Poetik widmet sich die Veranstaltung der Erarbeitung dramaturgischer Grundbegriffe. Anhand ausgewählter Dramen und Aufführungen werden narrative Strukturen und Funktionen hinterfragt und die praktische Umsetzung bzw. die bühnentechnischen Implikationen dieser Texte untersucht. Als Vorbereitung auf den Kurs wird die Lektüre von Aristoteles' Poetik sowie Sophokles' Oedipus rex erwartet. Eine detaillierte Liste der zu diskutierenden Theatertexte und Aufführungen folgt in der ersten Sitzung. Folgende Ausgaben dienen als Grundlage:
* ARISTOTELES: Poetik. Griechisch/Deutsch, hg. und übersetzt von Manfred Fuhrmann. Stuttgart 1982.
* Dramaturgie-Kapitel in: Kotte, Andreas: Theaterwissenschaft. Eine Einführung. Köln 2005. S. 202-222.
* SOPHOKLES: König Ödipus. Tragödie. Übersetzt von Kurt Steinmann. Stuttgart 1986.

Hinweise: 

Der Grundkurs kann nur zusammen mit der Übung „Szenische Vorgänge beschreiben und strukturieren“ (S6143) besucht werden.
Anmeldung für Grundkurs und Übung im ePUB/ePhi bis am 15. Februar 2009!

Einführung in Dramaturgie und Aufführungsanalyse

Veranstaltungsdaten: 
Donnerstag 10-12 (Beginn: 19.02.2009, Ende: 28.05.2009), 2 SWS, 3 ECTS-Punkte. Ort: Hauptgebäude, HS 120.
Beschreibung: 

Die Vorlesung zu Grundfragen der Dramaturgie und der Aufführungsanalyse ergänzt den Grundkurs „Grundbegriffe Dramenanalyse und Produktionsdramaturgie“. Sie wendet sich an die Studierenden der ersten Semester der Bachelor-Stufe. Die Vorlesung gibt einen Überblick über die wichtigsten Ansätze zur Aufführungsanalyse und führt in die Grundbegriffe der Dramaturgie ein. Aufführungsanalyse gilt seit Max Herrmann als Herzstück der Theaterwissenschaft, deren Gegenstand nicht in erster Linie der dramatische Text, sondern die lebendige Aufführung ist. Aufführungsanalyse stellt Begriffe zur Analyse und Beschreibung von Theaterereignissen bereit. Ihren Gegenstand betrachtet sie dabei als strukturierten Zeichenzusammenhang, mithin als Text. Im Gegensatz dazu geht es der Dramaturgie um die Entwicklung zukünftiger Theaterereignisse. Sie kann sich sowohl auf den dramatischen Text als auch auf den Aufführungstext und dessen Produktion beziehen. Die Leistungen, die im Zusammenhang mit der Vorlesung erbracht werden, werden innerhalb der Grundkursklausur bewertet.

Literatur: 
  • Hiss, Guido: „Zur Aufführungsanalyse“, In: Renate Möhrmann (Hg.): Theaterwissenschaft heute. Berlin 1990, S. 65-80.
  • Fischer-Lichte, Erika: Semiotik des Theaters. Bd. 3, Tübingen 1983.
  • Lehmann, Hans-Thies: „Die Inszenierung: Probleme ihrer Analyse“. In: Zeitschrift für Semiotik, Bd.11, Heft 1, Tübingen 1989. S. 29-49.
Hinweise: 

Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 15. Februar 2009!

Backstage – Meet The Artist: Aktuelle Inszenierungen im Vergleich

Veranstaltungsdaten: 
Blockkurs: Vorbereitungssitzung: 27.3. 18-20 und 28.3. 12-15; 23.4.-26.4.: Festivalbesuch Auawirleben (jeweils 20.00) und Sitzungen: 25.4.: 12-17, 26.4.: 10.30-15). 2.5. Aufführungsbesuch 19h, 3.5. Sitzung 10.30-15. Nachbereitungssitzung: 22.5. 18-20 (evtl. anschliessend Theaterbesuch). 5 ECTS-Punkte. Ort: Hallerstr. 5, SR 204, HKB (Sandrainstr. 3) und Theater.
Beschreibung: 

Dieser Blockkurs ergänzt als selbständige Veranstaltung den Grundkurs Dramaturgie/ Aufführungsanalyse. Nach den Projekten 2007 und 2008 setzen wir auch im FS 2009 die Zusammenarbeit mit der Schauspielabteilung der HKB (Maren Rieger) fort. Gegenstand des Proseminars ist die Beschreibung und Analyse von beispielhaften zeitgenössischen Theaterproduktionen, die in Bern produziert oder zu Gast sein werden. Im Dialog mit den beteiligten Theaterschaffenden und Studierenden der Schauspielabteilung der Hochschule der Künste Bern sollen verschiedene methodische Ansätze und Konzepte der Aufführungsanalyse überprüft und erörtert werden. Gedacht ist, die Veranstaltung hauptsächlich in zwei grösseren Blöcken, einer davon im Rahmen des Festivals „Aua wir leben“ (23.4.-2.5.) abzuhalten. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Eine Teilnehmerbeschränkung ist leider unumgänglich. Die ersten 15 Anmeldungen im System ephi werden berücksichtigt.

Hinweise: 

Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 15. Februar 2009!

Dramaturgie der Dinge – Exkursion zum Berliner Theatertreffen 2009

Veranstaltungsdaten: 
Exkursion: 3. Mai 2009 (Anreise) bis 9. Mai 2009 (Rückreise), Verschiebung um eine Woche vorbehalten. Termine für Vor- und Nachbesprechungen: 31. März 2009, 28. April 2009, 19. Mai 2009, jeweils 16–18 Uhr, Hallerstrasse 5, SR 204. Die Teilnahme ist obligatorisch. 5/6/7 ECTS-Punkte (für Studierende Ba/Ma/Liz). Ort: Hallerstr. 5, SR 204.
Beschreibung: 

Am Berliner Theatertreffen sind jährlich die zehn „bemerkenswertesten Inszenierungen“ (www.berlinerfestspiele.de) zu sehen, ausgewählt von einer Kritikerjury aus rund 400 Produktionen an deutschsprachigen Stadt- und Staatstheatern. Was kennzeichnet diese ausgewählten Inszenierungen? Welche Tendenzen des Gegenwartstheaters sind erkennbar? Wo positionieren sich die Inszenierungen im Theatersystem bzw. in der Gesellschaft? Welche Resonanz haben sie in der Presse? Im Rahmen der Exkursion werden Inszenierungen des Berliner Theatertreffens und andere Aufführungen an Berliner Theatern besucht und diskutiert. Die Arbeitsgruppen bereiten die Theaterbesuche vor und führen danach eine detaillierte Analyse der „Dramaturgie der Dinge“ (Raum, Licht, Kostüme, Requisiten, Musik und Geräusche) durch, die als Grundlage für die Diskussion über die Ästhetik der Inszenierungen sowie ihre (politische) Stossrichtung und ihre gesellschaftliche Bedeutung dient. Das Lehrveranstaltungsprogramm in Berlin wird durch Gespräche mit TheaterkritikerInnen und schaffenden ergänzt. Nach Möglichkeit werden Besuche in aktuellen Ausstellungen und kulturellen Institutionen in das Programm integriert.

Literatur: 
  • Fischer-Lichte, Erika: „Die Zeichensprache des Theaters. Zum Problem theatralischer Bedeutungsgenerierung.“ In: Möhrmann, Renate (Hg.): Theaterwissenschaft heute. Berlin 1990, S. 233–259.
  • Fischer-Lichte, Erika; Risi, Clemens; Roselt, Jens (Hg.): Kunst der Aufführung. Aufführung der Kunst. Berlin 2004.
  • Hiss, Guido: Der theatralische Blick. Eine Einführung in die Aufführungsanalyse. Berlin 1993.
  • Lehmann, Hans-Thies: Postdramatisches Theater. Frankfurt/Main 1999.
  • Lehmann, Hans-Thies: „Wie politisch ist postdramatisches Theater? Warum das Politische im Theater nur die Unterbrechung des Politischen sein kann.“ In: Theater der Zeit, 10/2001, S. 10–14.
Hinweise: 

Informationen
Die Kosten der Exkursion (Bahnfahrt Basel-Berlin-Basel, öffentliche Verkehrsmittel Berlin, Übernachtung im Mehrbettzimmer, Frühstück, Theaterkarten) betragen ca. sFr. 650.–. Nach der Exkursion wird aus Staats- und Universitätsmitteln ein Teilbetrag rückvergütet. Mit der Anmeldung ist deshalb ein auf Ihr eigenes Konto lautender Einzahlungsschein einzureichen. Ohne Einzahlungsschein für die Rückvergütung ist die Anmeldung ungültig! Die Anreise bis Basel erfolgt individuell und auf eigene Kosten. Anmeldung im ePUB/ePhi – erst nach erfolgter Teilnahmebestätigung – bis 13. März 2008.

Termine
Bis 2. März 2009 Anmeldung im Sekretariat (ausgefülltes Anmeldeformular und auf eigenes Konto lautender Einzahlungsschein) Bis 6. März 2009 Teilnahmebestätigung per Email durch ITW Bis 13. März 2009 Anmeldung im ePUB/ePhi Bis 27. März 2009 Einzahlung von sFr. 650.- auf ITW-PC-Konto 30-27209-8

Teilnahmebedingungen
1. Es können maximal 25 Personen an der Exkursion teilnehmen. Aus administrativen Gründen können nur Personen teilnehmen, welche bereit sind, im Kollektiv zu reisen und im Hotel Sachsenhof zu übernachten. Wenn mehr Anmeldungen vorliegen sollten, haben Major/HF-Studierende und erstmalig an der Exkursion Teilnehmende Vorrang. Darüber hinaus wird eine Warteliste geführt.
2. Einzahlung von sFr. 650.- bis zum 27. März 2009. Einzahlungsscheine für den Exkursionsbeitrag liegen dem Anmeldungsformular bei.
3. Besuch sämtlicher Theateraufführungen, Teilnahme an den Lehrveranstaltungen in Berlin sowie den Vor- und Nachbereitungssitzungen in Bern.
4. Mündliche und schriftliche Leistungsnachweise in Einzelarbeiten, Arbeitsgruppen und Plenumsveranstaltungen. Abgabe der schriftlichen Hausarbeit bis 30. Juni 2009.

Zeitgenössischer Tanz und Performance

Veranstaltungsdaten: 
Dienstag 14-16 (Beginn: 17.02.2009, Ende: 26.05.2009), 2 SWS, 5 ECTS-Punkte. Ort: Uni-S, Seminarraum A 301.
Beschreibung: 

Im Bereich des zeitgenössischen Tanzes werden Aufführungen oft nicht (mehr) als ‚Stücke’, sondern als ‚Performances’ bezeichnet. Wie unterscheidet sich die ‚Performance’ vom ‚Werk’? Was verbindet ‚Tanzperformance’ und andere Formen der ‚Performancekunst’? Und was ist überhaupt ‚Zeitgenössischer Tanz’? Solche Fragen sollen im Proseminar aufgeworfen und behandelt werden. Anschauungs- und Untersuchungsmaterial bieten Aufzeichnungen (DVD/Video) von zeitgenössischen Tanzperformances (z.B. Meg Stuart, Anne Teresa de Keersmaeker, Xavier Le Roy, Jérôme Bel, Gilles Jobin usw.) sowie – je nach Angebot – aktuelle Aufführungen. Theoretische Texte zu zeitgenössischem Tanz und zu Performance bilden ausserdem die Diskussionsgrundlage.

Literatur: 
  • Clavadetscher, Reto / Rosiny, Claudia (Hg.): Zeitgenössischer Tanz. Körper – Konzepte – Kulturen. Eine Bestandsaufnahme. Bielefeld 2007.
  • Fischer-Lichte: Ästhetik des Performativen. Frankfurt a. M. 2004.
  • Huschka, Sabine: Moderner Tanz. Konzepte – Stile – Utopien. Frankfurt a. M. 2002.
  • Klein, Gabriele / Sting, Wolfgang (Hg.): Performance. Positionen zur zeitgenössischen szenischen Kunst. Bielefeld 2005.
  • Omlin, Sibylle et al.: Performativ! Performance-Künste in der Schweiz. Zürich 2004.
  • Ploebst, Helmut: no wind no word. Neue Choreographie in der Gesellschaft des Spektakels. New choreography in the society of the spectacle. 9 Portraits: Meg Stuart, Vera Mantero, Xavier Le Roy, Benoît Lachambre, Raimund Hoghe, Emio Greco/PC, João Fiadeiro, Boris Charmatz, Jérôme Bel. München 2001.
  • Schechner, Richard: Performance Studies. An introduction. London, New York 2002.
  • Siegmund, Gerald: Abwesenheit. Eine performative Ästhetik des Tanzes. William Forsythe, Jérôme Bel, Xavier Le Roy, Meg Stuart. Bielefeld 2006.
Hinweise: 

Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 15. Februar 2009!

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