Nach dem Titel von Inhalten suchen.

Sollte der Inhalt nicht gefunden werden können, kann auch die Erweiterte Suche verwendet werden.

Institut für Theaterwissenschaft

Aufführungsanalyse

Einführung in Dramaturgie und Aufführungsanalyse

Veranstaltungsdaten: 
Donnerstag 10-12 (Beginn: 19.02.2009, Ende: 28.05.2009), 2 SWS, 3 ECTS-Punkte. Ort: Hauptgebäude, HS 120.
Beschreibung: 

Die Vorlesung zu Grundfragen der Dramaturgie und der Aufführungsanalyse ergänzt den Grundkurs „Grundbegriffe Dramenanalyse und Produktionsdramaturgie“. Sie wendet sich an die Studierenden der ersten Semester der Bachelor-Stufe. Die Vorlesung gibt einen Überblick über die wichtigsten Ansätze zur Aufführungsanalyse und führt in die Grundbegriffe der Dramaturgie ein. Aufführungsanalyse gilt seit Max Herrmann als Herzstück der Theaterwissenschaft, deren Gegenstand nicht in erster Linie der dramatische Text, sondern die lebendige Aufführung ist. Aufführungsanalyse stellt Begriffe zur Analyse und Beschreibung von Theaterereignissen bereit. Ihren Gegenstand betrachtet sie dabei als strukturierten Zeichenzusammenhang, mithin als Text. Im Gegensatz dazu geht es der Dramaturgie um die Entwicklung zukünftiger Theaterereignisse. Sie kann sich sowohl auf den dramatischen Text als auch auf den Aufführungstext und dessen Produktion beziehen. Die Leistungen, die im Zusammenhang mit der Vorlesung erbracht werden, werden innerhalb der Grundkursklausur bewertet.

Literatur: 
  • Hiss, Guido: „Zur Aufführungsanalyse“, In: Renate Möhrmann (Hg.): Theaterwissenschaft heute. Berlin 1990, S. 65-80.
  • Fischer-Lichte, Erika: Semiotik des Theaters. Bd. 3, Tübingen 1983.
  • Lehmann, Hans-Thies: „Die Inszenierung: Probleme ihrer Analyse“. In: Zeitschrift für Semiotik, Bd.11, Heft 1, Tübingen 1989. S. 29-49.
Hinweise: 

Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 15. Februar 2009!

Backstage – Meet The Artist: Aktuelle Inszenierungen im Vergleich

Veranstaltungsdaten: 
Blockkurs: Vorbereitungssitzung: 27.3. 18-20 und 28.3. 12-15; 23.4.-26.4.: Festivalbesuch Auawirleben (jeweils 20.00) und Sitzungen: 25.4.: 12-17, 26.4.: 10.30-15). 2.5. Aufführungsbesuch 19h, 3.5. Sitzung 10.30-15. Nachbereitungssitzung: 22.5. 18-20 (evtl. anschliessend Theaterbesuch). 5 ECTS-Punkte. Ort: Hallerstr. 5, SR 204, HKB (Sandrainstr. 3) und Theater.
Beschreibung: 

Dieser Blockkurs ergänzt als selbständige Veranstaltung den Grundkurs Dramaturgie/ Aufführungsanalyse. Nach den Projekten 2007 und 2008 setzen wir auch im FS 2009 die Zusammenarbeit mit der Schauspielabteilung der HKB (Maren Rieger) fort. Gegenstand des Proseminars ist die Beschreibung und Analyse von beispielhaften zeitgenössischen Theaterproduktionen, die in Bern produziert oder zu Gast sein werden. Im Dialog mit den beteiligten Theaterschaffenden und Studierenden der Schauspielabteilung der Hochschule der Künste Bern sollen verschiedene methodische Ansätze und Konzepte der Aufführungsanalyse überprüft und erörtert werden. Gedacht ist, die Veranstaltung hauptsächlich in zwei grösseren Blöcken, einer davon im Rahmen des Festivals „Aua wir leben“ (23.4.-2.5.) abzuhalten. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Eine Teilnehmerbeschränkung ist leider unumgänglich. Die ersten 15 Anmeldungen im System ephi werden berücksichtigt.

Hinweise: 

Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 15. Februar 2009!

Dramaturgie der Dinge – Exkursion zum Berliner Theatertreffen 2009

Veranstaltungsdaten: 
Exkursion: 3. Mai 2009 (Anreise) bis 9. Mai 2009 (Rückreise), Verschiebung um eine Woche vorbehalten. Termine für Vor- und Nachbesprechungen: 31. März 2009, 28. April 2009, 19. Mai 2009, jeweils 16–18 Uhr, Hallerstrasse 5, SR 204. Die Teilnahme ist obligatorisch. 5/6/7 ECTS-Punkte (für Studierende Ba/Ma/Liz). Ort: Hallerstr. 5, SR 204.
Beschreibung: 

Am Berliner Theatertreffen sind jährlich die zehn „bemerkenswertesten Inszenierungen“ (www.berlinerfestspiele.de) zu sehen, ausgewählt von einer Kritikerjury aus rund 400 Produktionen an deutschsprachigen Stadt- und Staatstheatern. Was kennzeichnet diese ausgewählten Inszenierungen? Welche Tendenzen des Gegenwartstheaters sind erkennbar? Wo positionieren sich die Inszenierungen im Theatersystem bzw. in der Gesellschaft? Welche Resonanz haben sie in der Presse? Im Rahmen der Exkursion werden Inszenierungen des Berliner Theatertreffens und andere Aufführungen an Berliner Theatern besucht und diskutiert. Die Arbeitsgruppen bereiten die Theaterbesuche vor und führen danach eine detaillierte Analyse der „Dramaturgie der Dinge“ (Raum, Licht, Kostüme, Requisiten, Musik und Geräusche) durch, die als Grundlage für die Diskussion über die Ästhetik der Inszenierungen sowie ihre (politische) Stossrichtung und ihre gesellschaftliche Bedeutung dient. Das Lehrveranstaltungsprogramm in Berlin wird durch Gespräche mit TheaterkritikerInnen und schaffenden ergänzt. Nach Möglichkeit werden Besuche in aktuellen Ausstellungen und kulturellen Institutionen in das Programm integriert.

Literatur: 
  • Fischer-Lichte, Erika: „Die Zeichensprache des Theaters. Zum Problem theatralischer Bedeutungsgenerierung.“ In: Möhrmann, Renate (Hg.): Theaterwissenschaft heute. Berlin 1990, S. 233–259.
  • Fischer-Lichte, Erika; Risi, Clemens; Roselt, Jens (Hg.): Kunst der Aufführung. Aufführung der Kunst. Berlin 2004.
  • Hiss, Guido: Der theatralische Blick. Eine Einführung in die Aufführungsanalyse. Berlin 1993.
  • Lehmann, Hans-Thies: Postdramatisches Theater. Frankfurt/Main 1999.
  • Lehmann, Hans-Thies: „Wie politisch ist postdramatisches Theater? Warum das Politische im Theater nur die Unterbrechung des Politischen sein kann.“ In: Theater der Zeit, 10/2001, S. 10–14.
Hinweise: 

Informationen
Die Kosten der Exkursion (Bahnfahrt Basel-Berlin-Basel, öffentliche Verkehrsmittel Berlin, Übernachtung im Mehrbettzimmer, Frühstück, Theaterkarten) betragen ca. sFr. 650.–. Nach der Exkursion wird aus Staats- und Universitätsmitteln ein Teilbetrag rückvergütet. Mit der Anmeldung ist deshalb ein auf Ihr eigenes Konto lautender Einzahlungsschein einzureichen. Ohne Einzahlungsschein für die Rückvergütung ist die Anmeldung ungültig! Die Anreise bis Basel erfolgt individuell und auf eigene Kosten. Anmeldung im ePUB/ePhi – erst nach erfolgter Teilnahmebestätigung – bis 13. März 2008.

Termine
Bis 2. März 2009 Anmeldung im Sekretariat (ausgefülltes Anmeldeformular und auf eigenes Konto lautender Einzahlungsschein) Bis 6. März 2009 Teilnahmebestätigung per Email durch ITW Bis 13. März 2009 Anmeldung im ePUB/ePhi Bis 27. März 2009 Einzahlung von sFr. 650.- auf ITW-PC-Konto 30-27209-8

Teilnahmebedingungen
1. Es können maximal 25 Personen an der Exkursion teilnehmen. Aus administrativen Gründen können nur Personen teilnehmen, welche bereit sind, im Kollektiv zu reisen und im Hotel Sachsenhof zu übernachten. Wenn mehr Anmeldungen vorliegen sollten, haben Major/HF-Studierende und erstmalig an der Exkursion Teilnehmende Vorrang. Darüber hinaus wird eine Warteliste geführt.
2. Einzahlung von sFr. 650.- bis zum 27. März 2009. Einzahlungsscheine für den Exkursionsbeitrag liegen dem Anmeldungsformular bei.
3. Besuch sämtlicher Theateraufführungen, Teilnahme an den Lehrveranstaltungen in Berlin sowie den Vor- und Nachbereitungssitzungen in Bern.
4. Mündliche und schriftliche Leistungsnachweise in Einzelarbeiten, Arbeitsgruppen und Plenumsveranstaltungen. Abgabe der schriftlichen Hausarbeit bis 30. Juni 2009.

Zeitgenössischer Tanz und Performance

Veranstaltungsdaten: 
Dienstag 14-16 (Beginn: 17.02.2009, Ende: 26.05.2009), 2 SWS, 5 ECTS-Punkte. Ort: Uni-S, Seminarraum A 301.
Beschreibung: 

Im Bereich des zeitgenössischen Tanzes werden Aufführungen oft nicht (mehr) als ‚Stücke’, sondern als ‚Performances’ bezeichnet. Wie unterscheidet sich die ‚Performance’ vom ‚Werk’? Was verbindet ‚Tanzperformance’ und andere Formen der ‚Performancekunst’? Und was ist überhaupt ‚Zeitgenössischer Tanz’? Solche Fragen sollen im Proseminar aufgeworfen und behandelt werden. Anschauungs- und Untersuchungsmaterial bieten Aufzeichnungen (DVD/Video) von zeitgenössischen Tanzperformances (z.B. Meg Stuart, Anne Teresa de Keersmaeker, Xavier Le Roy, Jérôme Bel, Gilles Jobin usw.) sowie – je nach Angebot – aktuelle Aufführungen. Theoretische Texte zu zeitgenössischem Tanz und zu Performance bilden ausserdem die Diskussionsgrundlage.

Literatur: 
  • Clavadetscher, Reto / Rosiny, Claudia (Hg.): Zeitgenössischer Tanz. Körper – Konzepte – Kulturen. Eine Bestandsaufnahme. Bielefeld 2007.
  • Fischer-Lichte: Ästhetik des Performativen. Frankfurt a. M. 2004.
  • Huschka, Sabine: Moderner Tanz. Konzepte – Stile – Utopien. Frankfurt a. M. 2002.
  • Klein, Gabriele / Sting, Wolfgang (Hg.): Performance. Positionen zur zeitgenössischen szenischen Kunst. Bielefeld 2005.
  • Omlin, Sibylle et al.: Performativ! Performance-Künste in der Schweiz. Zürich 2004.
  • Ploebst, Helmut: no wind no word. Neue Choreographie in der Gesellschaft des Spektakels. New choreography in the society of the spectacle. 9 Portraits: Meg Stuart, Vera Mantero, Xavier Le Roy, Benoît Lachambre, Raimund Hoghe, Emio Greco/PC, João Fiadeiro, Boris Charmatz, Jérôme Bel. München 2001.
  • Schechner, Richard: Performance Studies. An introduction. London, New York 2002.
  • Siegmund, Gerald: Abwesenheit. Eine performative Ästhetik des Tanzes. William Forsythe, Jérôme Bel, Xavier Le Roy, Meg Stuart. Bielefeld 2006.
Hinweise: 

Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 15. Februar 2009!

Shakespeare heute

Veranstaltungsdaten: 
Dienstag 12-14 (Beginn: 17.02.2009, Ende: 26.05.2009), 2 SWS, 5 ECTS-Punkte. Ort: Uni-S, Seminarraum A 301.
Beschreibung: 

Nachdem erst jüngst der Fernsehsender ARTE in einer den zahllosen Talentshows nachempfundenen Fernsehsendungen William Shakespeare zum „King of Drama“ gewählt hat, scheint die Omnipräsenz des Elisabethaners in allen kulturellen Sphären von der Hoch- bis zur Populärkultur kaum noch hinterfragbar. Tatsächlich offenbart auch ein Blick auf die Spielplanstatistik, dass Shakespeare wie kein anderer Autor eine (be)ständige Präsenz im internationalen Kulturleben entfaltet. Im Zentrum des Seminar steht aber nicht die Beschäftigung mit dem ‚Ewig-Gültigen’ eines kanonischen Werkes, sondern vielmehr die Suche nach Shakespeares Zeitgenossenschaft. Denn die Präsenz auf dem Theater der Gegenwart ist nicht als ‚Heiligenverehrung’ oder ‚performative Denkmalspflege’ abzutun. Vielmehr zeigt sich, dass Regisseure aller ästhetischen Programmatiken und Theaterensembles aller Spielarten die Auseinandersetzung mit den Shakespeare’schen Texten als konstitutiven Bestandteil ihrer künstlerischen Arbeit begreifen. In diesem Sinne ist der Titel „Shakespeare heute“ als eine Suchformel zu begreifen, die die Arbeit im Seminar als roter Faden begleiten soll. Dabei wird immer wieder auch die Frage zu diskutieren sein, inwiefern die spezifische historische Prägung der Texte durch ein Theater, das so sehr vom Kontakt zu seinem Publikum, der szenischen Präsenz der Schauspieler und einer vielschichtigen Narration seiner Produktionen lebte, auch für eine gegenwärtige Auseinandersetzung ein besonderes Potenzial bereit hält.

Literatur: 
  • Greenblatt, Stephen: Shakespearean Negotiations. The Circulation of Social Energy in Renaissance England. The New Historicism. 4. Berkeley/ Los Angeles 1988. S. 1-20.
  • Kott, Jan: Shakespeare heute. Erweiterte Neuausgabe [1965]. Berlin 1989.
  • Worthen, W. B.: Shakespeare and the Force of Modern Performance. Cambridge 2003. S. 1-27.
Hinweise: 

Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 15. Februar 2009!

Einführung in Dramaturgie und Aufführungsanalyse

Veranstaltungsdaten: 
Donnerstag 10-12 (Beginn: 21.02.2008, Ende: 29.05.2008), 2 SWS, 3 ECTS-Punkte (für Studierende Ba und Liz/GS), Ort: Hauptgebäude, HS 205.
Beschreibung: 

Die Vorlesung zu Grundfragen der Dramaturgie und der Aufführungsanalyse ergänzt den Grundkurs „Grundbegriffe der Text- und Produktionsdramaturgie“. Sie wendet sich an die Studierenden der ersten Semester der Bachelor-Stufe. Die Vorlesung gibt einen Überblick über die wichtigsten Ansätze zur Aufführungsanalyse führt in die Grundbegriffe der Dramaturgie ein. Aufführungsanalyse gilt seit Max Herrmann als Herzstück der Theaterwissenschaft, deren Gegenstand nicht in erster Linie der dramatische Text, sondern die lebendige Aufführung ist. Aufführungsanalyse stellt Begriffe zur Analyse und Beschreibung von Theaterereignissen bereit. Ihren Gegenstand betrachtet sie dabei als strukturierten Zeichenzusammenhang, mithin als Text. Im Gegensatz dazu geht es der Dramaturgie um die Entwicklung zukünftiger Theaterereignisse. Sie kann sich sowohl auf den dramatischen Text als auch auf den Aufführungstext und dessen Produktion beziehen. Die Leistungen, die im Zusammenhang mit der Vorlesung erbracht werden, werden innerhalb der Grundkursklausur bewertet.

Literatur: 
  • Hiss, Guido: „Zur Aufführungsanalyse“. In: Möhrmann, Renate (Hg.): Theaterwissenschaft heute. Berlin 1990, S. 65-80.
  • Fischer-Lichte, Erika: Semiotik des Theaters, Bd. 3. Tübingen 1983.
  • Lehmann, Hans-Thies: „Die Inszenierung: Probleme ihrer Analyse“. In: Zeitschrift für Semiotik, Bd.11, Heft 1. Tübingen 1989, S. 29-49.
Hinweise: 

werden innerhalb der Grundkursklausur bewertet. Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 17. Februar 2008!

Tanzszene Schweiz

Veranstaltungsdaten: 
Dienstag 16-18 (Beginn: 19.02.2008, Ende: 27.05.2008), 2 SWS, 3 ECTS-Punkte (für Studierende Ba und Liz/GS), Ort: Hallerstr. 5, SR 204 oder Hallerstr. 12, HS 002.
Beschreibung: 

Über hundert freischaffende Compagnies, sieben institutionelle Ensembles, eine Reihe von Festivals und neu geschaffene Strukturen bestimmen die gegenwärtige Schweizer Tanzlandschaft. Wie sich diese historisch entwickelt hat und welche Exponentinnen und Exponenten sie heute künstlerisch prägen, sind Thema der Übung. Tanz hat in der Schweiz eine verhältnismässig junge Geschichte. In den letzten Jahren erlebte die Kunstform allerdings einen Aufschwung, der einher ging mit der Professionalisierung des Berufsfeldes. Nicht nur in der Förderpolitik und der Ausbildungssituation wurden strukturelle Verbesserungen erzielt, auch die staatliche Anerkennung des Tänzerberufes rückte zumindest in Griffnähe. Anhand von Vorstellungsbesuchen, Videos und Künstlergesprächen sollen Arbeitsweise und Ästhetik ausgewählter Choreographinnen und Choreographen analysiert und diskutiert werden (u.a. Heinz Spoerli, Simone Aughterlony, Gilles Jobin und Thomas Hauert). Sind bestimmte Stilrichtungen zu beobachten? Lassen sich diese an lokalen Szenen oder Strukturen festmachen? Kann denn überhaupt von der einen Schweizer Tanzszene gesprochen werden?

Literatur: 

Ein Ordner mit ausgewählten Texten wird zu Beginn der Veranstaltung bereitstehen. Lektüre zur freiwilligen Vorbereitung: * BAK Journal: Tanz in der Schweiz. Hrsg. v. Bundesamt für Kultur, Nr. 11/2004. * Bonvin, Stéphane / Geissler, John / Pastori, Jean-Pierre / Weber, Lilo / Zaech, Sylvie: Tanz in der Schweiz. Hrsg. v. Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Zürich 2000. * Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz. Zürich 2005.

Hinweise: 

Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 17. Februar 2008!

Von Hair bis Dogville – intermediale dramaturgische Partituren

Veranstaltungsdaten: 
Donnerstag 10-12 (Beginn: 21.02.2008, Ende: 29.05.2008), 2 SWS, 6/7 ECTS-Punkte (für Studierende Ma und Liz/HS), Ort: Hallerstr. 12, HS 002.
Beschreibung: 

Dieses Seminar widmet sich der Untersuchung von szenischen Vorgängen im Film. Da Theater und Film seit mehr als 100 Jahren in gegenseitig stimulierender Weise miteinander verbunden sind und sich im Kino in letzter Zeit eine regelrechte Renaissance der Theatralisierung beobachten lässt – wohl simultan zu einer Re-Theatralisierung filmischer Stoffe auf der Bühne, eröffnet sich auf phänomenologischer Ebene ein riesiges Forschungsfeld. Es soll der Frage nachgegangen werden, wie viel Theater in den Produkten des Genres „Theaterfilm“ (Filme, die sich durch Aspekte von Theater auszeichnen) steckt und auf welche Weise es sich analysieren lässt. Helfen dabei die Unterscheidung von Präsentationsmodi, die Erstellung dramaturgischer Partituren, die so genannte „dichte Beschreibung“, die Sequenzanalyse oder andere Verfahren weiter? Im Mittelpunkt des Seminars zur intermedialen Dramaturgie stehen Filme wie Hair (1979), Dogville (2003), Baal (2003), die die Auseinandersetzung mit Theaterdramaturgie im Film auf besondere Weise anregen. Das Seminar will erkunden, welche Analysemethode, welche Sicht auf den Gegenstand, zu welchen Ergebnissen führt.

Literatur: 
  • Kotte, Andreas: Theaterwissenschaft. Eine Einführung (UTB). Köln 2005. (Kapitel 5 und 7)
  • Kotte, Andreas (Hg.): Theater im Kasten. Rimini Protokoll, Castorfs Video, Beuys & Schlingensief, Lars von Trier. Zürich 2007. (Darin der Beitrag von Sonja Eisl mit weiterer Literatur)
Hinweise: 

Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 17. Februar 2008!

Erfolgreiches Theater?! – Exkursion zum Berliner Theatertreffen 2008

Veranstaltungsdaten: 
Exkursion: 4. Mai 2008 (Anreise) bis 10. Mai 2008 (Rückreise), Verschiebung um eine Woche noch vorbehalten! Termine für Vor- und Nachbereitungssitzungen: 1. April 2008, 8. April 2008 (Achtung Änderung), 22. April 2008, 20. Mai 2008, je 18-21, Hallerstrasse 5, SR 204. Die Teilnahme ist obligatorisch. 5/6/7 ECTS-Punkte (für Studierende Ba, Ma und Liz), Ort: Berlin / Hallerstr. 5, SR 204.
Beschreibung: 

Am Berliner Theatertreffen sind jährlich die zehn „bemerkenswertesten Inszenierungen“ (www.berlinerfestspiele.de) zu sehen, ausgewählt von einer Kritikerjury aus rund 400 Aufführungen an deutschsprachigen Stadt- und Staatstheatern. Was kennzeichnet diese ausgewählten Inszenierungen? Welche Tendenzen des Gegenwartstheaters (Regie, Dramaturgie, Schauspieltechnik) sind erkennbar? Wo positionieren sich die Inszenierungen im Theaterorganismus eines Landes/ eines Sprachgebiets? Welche Resonanz haben die Inszenierungen in der Presse? – Neben den auf das Theatertreffen ausgerichteten Fragen steht im Zentrum der Veranstaltung die Theaterkritik. Wer schreibt? Was wird geschrieben? Wie wird geschrieben? Für wen wird geschrieben? Im Rahmen der Exkursion werden Inszenierungen des Berliner Theatertreffens und andere Aufführungen in Berliner Theatern besucht und besprochen. Einzelne Arbeitsgruppen bereiten die Theaterbesuche vor und untersuchen sie unter ausgewählten Gesichtspunkten. Gespräche mit TheaterkritikerInnen, Theaterschaffenden und TheaterwissenschaftlerInnen bilden einen zweiten Schwerpunkt der Veranstaltung. Nach Möglichkeit werden aktuelle Ausstellungen, Besuche kulturell tätiger Institutionen etc. in das Programm integriert.

Literatur: 
  • Diez, Georg: „Kunstkritik – Theater“. In: Schalkowski, Edmund: Rezension und Kritik. Konstanz 2005, S. 295-306.
  • Dressler, Roland: „Theaterkritik nach dem Ende der Aufklärung?“ In: Stuke, Franz R. (Hg.): Alles Theater? Bühne, Öffentlichkeit und die Kritik. Münster 1997, S. 192-199.
  • Hiss, Guido: Der theatralische Blick. Eine Einführung in die Aufführungsanalyse. Berlin 1993.
  • Roloff-Momin, Ulrich: „Theaterkritik – Wegweiser für Kulturpolitik?“ In: Stuke, Franz R. (Hg.): Alles Theater? Bühne, Öffentlichkeit und die Kritik. Münster 1997, S. 214-225.
  • Stauch-von Quitzow, Wolfgang: „Theater-Kritik“. In: Fischer, Heinz-Dietrich (Hg.): Kritik in Massenmedien: Objektive Kriterien oder subjektive Wertung? Köln 1983, S. 135-148.

Eine ausführliche Bibliografie wird zu einem späteren Zeitpunkt an die Teilnehmenden abgegeben.

Hinweise: 

Die Kosten der Exkursion (Bahnfahrt Basel-Berlin-Basel, öffentliche Verkehrsmittel Berlin, Übernachtung im Mehrbettzimmer mit Frühstück, Theaterkarten) betragen ca. sFr. 650.-. Nach der Exkursion können aus Staats- und Universitätsmitteln ca. sFr. 200.- rückvergütet werden. Mit der Anmeldung ist deshalb ein auf Ihr eigenes Konto lautender Einzahlungsschein einzureichen. Ohne Einzahlungsschein für die Rückvergütung ist die Anmeldung nicht gültig! Anmeldung im ePUB/ ePhi erst nach erfolgter Teilnahmebestätigung, spätestens bis 22. Februar 2008.

Termine: - Anmeldung im Sekretariat: ab sofort bis 15. Februar 2008 (ausgefülltes Anmeldeformular und auf eigenes Konto lautender Einzahlungsschein) - Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie per Email bis 19. Februar 2008 - Anmeldung im ePUB/ ePhi nach Teilnahmebestätigung bis 22. Februar 2008 - Nach Teilnahmebestätigung überweisen Sie sFr. 650.- bis spätestens 7. März 2008

Teilnahmebedingungen: 1. Es können maximal 25 Personen an der Exkursion teilnehmen. Aus administrativen Gründen können nur Personen teilnehmen, welche bereit sind, im Kollektiv zu reisen und im Hotel Sachsenhof zu übernachten. Wenn mehr als 25 Anmeldungen vorliegen sollten, werden die Teilnehmenden nach Kriterien wie Major/Minor oder HF/NF und erstmalige Exkursionsteilnahme bestimmt. 2. Einzahlung von sFr. 650.- bis zum 7. März 2008 (Einzahlungsscheine liegen den Anmeldungsformularen bei) 3. Bereitschaft zum Besuch sämtlicher Theateraufführungen, zur Teilnahme an den Lehrveranstaltungen in Berlin sowie den Vor- und Nachbereitungssitzungen in Bern 4. Mündliche und schriftliche Leistungsnachweise in Einzelarbeiten, Arbeitsgruppen und Plenumsveranstaltungen. Abgabetermin schriftliche Hausarbeit bis spätestens 30. Juni 2008.

Tanzkritik

Veranstaltungsdaten: 
Dienstag 14-16 (Beginn: 19.02.2008, Ende: 27.05.2008), 2 SWS, 5/6 ECTS-Punkte (für Studierende Ba und Liz/GS), Ort: Uni-S, SR A 301.
Beschreibung: 

Wie lässt sich eine (vermeintlich) stumme Kunstform in Worte fassen? Wie wird über Tanz geschrieben? Gibt es überhaupt verlässliche Beurteilungskriterien und -methoden, die für das ganze Spektrum der künstlerischen Tanzszene anwendbar sind? Der Fokus dieses Seminars liegt auf der Rezeption des gegenwärtigen (Bühnen-)Tanzes, der sich zwischen den Labels „Theatertanz“, „Tanztheater“, „Neoklassik“, „zeitgenössischer Tanz“, „New Dance“, „postmoderner Tanz“ bewegt. Allgemeine, theoretische Überlegungen stehen dabei ebenso auf dem Programm wie Rückblicke auf historische Praktiken der Tanzkritik sowie die Analyse von aktuellen Pressereaktionen aus Zeitungen und Magazinen. Ausgehend davon sollen die Studierenden aber auch selber über Tanz schreiben, um das theoretisch Reflektierte praktisch zu erproben. Basis dafür bilden mediale Aufzeichnungen von Stücken sowie Aufführungsbesuche.

Literatur: 

Lektüre-Vorschläge: Ein Ordner mit ausgewählten Texten wird zu Beginn der Veranstaltung bereitstehen.

  • Gautier, Théophile: Écrits sur la Danse. Ausgew., präsent., komment. v. Ivor Guest. Arles 1995.
  • Hoffmann-Allenspach, Tobias: Theaterkritik in der deutschsprachigen Schweiz seit 1945. Zürich 1998.
  • Nickel, Gunther (Hg.): Beiträge zur Geschichte der Theaterkritik. Tübingen 2007.
  • Porombka, Stephan: Kritiken schreiben. Ein Trainingsbuch. Konstanz 2006.
  • Porombka, Stephan / Splittgerber, Kai: Über Theater schreiben. Werkstattgespräche mit Theaterkritikern. Hildesheim 2005.
Hinweise: 

Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 17. Februar 2008!

© 2006 Institut für Theaterwissenschaft, Bern | Designed by xeophin.networlds in Switzerland.