Universität Bern
M.A. Constanze Schellow
Hallerstrasse 5
CH-3012 Bern
Constanze Schellow, geb. 1976, nach zehnjähriger Ballettausbildung Magisterstudium an der Freien Universität Berlin in den Fächern Theaterwissenschaft, Philosophie und Neuere Deutsche Literatur; Magisterabschluss 2002 mit einer Arbeit zur Nietzsche-Rezeption in tanztheoretischen Publikationen in Deutschland nach der Jahrhundertwende und zum Tanzbegriff in Nietzsches Philosophie; seit Studienabschluss Arbeit als freiberufliche Journalistin unter dem Namen Klementz, seit 1998 Kritiken, Interviews und Essays für Print- und Webmedien zu Tanz und Performance (Die Welt, Theater der Zeit, tanzjournal, sarma.be, corpus.web); seit 2009 Redakteurin der Website "tanzconnexions" des Goethe Instituts; 2008-2010 Dozentin im Bachelor "Zeitgenössischer Tanz, Kontext, Choreografie" des Hochschulübergreifenden Zentrums Tanz Berlin; 2008/09 Graduiertenstipendium des DAAD zum Studium in dem interdisziplinären Postgraduiertenprogramm "Advanced Performance Training", Posthogeschool voor Podiumkunsten Antwerpen; seit Mai 2010 Pro*Doc-Stipendiatin des Schweizerischen Nationalfonds zur Promotion bei Prof. Dr. Christina Thurner.
Buchpublikationen
56 ways (not) to, Antwerpen: a.pass{a.pt, advanced performance training 2009
Buchbeiträge
„Tanz als Audiovision“, Überblicksartikel Tanz, In: Dieter Daniels, Sandra Naumann (Hg.) Audiovisuology 1. See this sound: An Interdisciplinary Compendium of Audiovisual Culture, Köln: Verlag der Buchhandlung König 2010
„Kritik versus Kritische Praxis?“, In: Sabine Gehm, Pirkko Husemann, Katharina von Wilcke (Hg.): Wissen in Bewegung – Perspektiven der künstlerischen und wissenschaftlichen Forschung im Tanz (Bd. 8 TanzScripte, hrsg. von Gabriele Klein und Gabriele Brandstetter), Bielefeld 2007, S. 263-268
„Von ballets und BALLETTEN! – Willi Baumeisters Bühnenbilder für das Stuttgarter Ballett“, in: Marion Ackermann, Felicitas Baumeister (Hg.): Im Rampenlicht, Katalog des Kunstmuseum Stuttgart zur Ausstellung baumeister als Bühnenbildner, Berlin, München 2007, S. 38-50
„Brainstorming im Windschatten – zum Symposium mode05“, in: Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Cornelia Albrecht, Franz Anton Cramer (Hg.): Tanz(Aus)Bildung – Reviewing Bodies of Knowledge, München 2006, S. 189-211
„Standortvorteil Peripherie – die fabrik Potsdam“, in: Johannes Odenthal (Hg.): tanz.de – Zeitgenössischer Tanz in Deutschland, Berlin 2005, S. 131-133
Katalogbeiträge
„Perpetuum Mobile. Tanz in Berlin zwischen Selbstheilung und Verschleiß“, in: Tanznacht/Tanz made in Berlin, Berlin 2004, S. 8-11
Essays (Auswahl)
„Tanztheorie als Praxis. Zur (Un-)Möglichkeit einer choreografischen Analyse von Tanzwissenschaft“, Deutsche Bühne, Dezember 2009, S. 34/35
„All According to the Plan. Tanzplan Deutschland and the Politicization of Dance“, Frakcija 47/48 autumn 2008, S. 94-99
„The City, A Promise – Dance Zone Berlin“, Dance Zone Prag Magazin summer 2007, S.14-22
„Lehre: Freiheit. Leere Freiheit? Die Diskussion um eine zeitgenössische Tanzausbildung wirft Fragen nach der Lehrbarkeit von Kunst auf“, Theater der Zeit, Februar 2006, S.18-21
„Einmischung in auswärtige Angelegenheiten. Tanz als migratorische Praxis“ (Ko-Autor Franz Anton Cramer), Theater der Zeit, Februar 2004, S. 14-18
„Texturen oder Was im Tanz zur Sprache kommt“ (Ko-Autor Franz Anton Cramer), Theater der Zeit, Dezember 2004, S.10-21
Portraits (Auswahl)
„Schweben am Rande der Unsichtbarkeit. Die Choreografin Eszter Salamon“, Theater der Zeit, Februar 2008
„Nach den Landkarten des Körpers. Die praktikablen Tänze des Frédéric Gies“, tanzjournal 1/2008, S. 10/11
„Politische Landschaften. Good Work Productions kreieren in Still Lives Echoräume für Städte und ihre Bewohner“, tanzjournal 1/2008, S. 26/27
„Konsequent verschieden. Stil gibt es nur als Denkweise: die dänische Choreografin Mette Ingvartsen“, Theater der Zeit, März 2007
„Kathedrale der Arbeit. PACT Zollverein“, Theater der Zeit, Januar 2007, S. 20-22
„ready to go turning. Der österreichische Choreograph Philipp Gehmacher gibt der Bewegung ein Bewusstsein zurück“, Theater der Zeit, März 2005, S. 36/37
Kritiken (Auswahl)
„About Khon. Pitchet Klunchun at the Regional Dance Summit Transforming Tradition“, Asia Dance Channel Magazine, December 2009- May 2010, S. 35
„Echos eines Skandals. Yvonne Rainers und Xavier Le Roys Choreografien von „Le Sacre Du Printemps“, Theater der Zeit, Oktober 2007, S. 32-34
„Die Architektur der Atmosphären. Die Choreografin Amanda Miller setzt mit pretty ugly tanz köln neu an und variiert ihre alten Motive“, Theater der Zeit, Januar 2006, S.26-28
„Meister der Manipulation: Three Atmospheric Studies von William Forsythe“, Theater der Zeit, Juni 2005, S. 6/7
„Und überhaupt: Was ist tanzlos? Das Hebbel am Ufer etabliert mit Context eine Plattform für zeitgenössischen Tanz“, Theater der Zeit, Mai 2004, S. 33-35
Interviews (Auswahl)
mit Stefan Hilterhaus und Livia Patrizi: „Kunst ist keine Sozialarbeit“, Theater der Zeit, Februar 2006
mit Jérôme Bel: „Subjektivität schützt dich“, Theater der Zeit, November 2005
mit Akram Khan and Sidi Larbi Cherkaoui, zitty Berlin Magazin 23/2005
mit Thomas Lehmen und Heike Albrecht: „Die große Verantwortung gibt es nicht“, (Ko-Autor Franz Anton Cramer), Theater der Zeit, Dezember 2004
mit Padmini Chettur: „Es gibt diese kulturelle Kolonialisierung“, Theater der Zeit, Februar 2004
Internet-Publikationen (Auswahl)
„Tanz als Audiovision“, Überblicksartikel Tanz im Online-Kompendium „See this Sound“ zur Verbindung von Bild und Ton in Kunst, Medien und Wahrnehmung, Lentos Kunstmuseum Linz und Ludwig Boltzmann Institut Medien.Kunst.Forschung, 2010 http://beta.see-this-sound.at/kompendium/text/45/4
„Träger der objektiven Einbildung. Frank van Laecke und Ibrahim Quraishi beim Context-Festival #7 in Berlin“ auf corpus.web, Februar 2010 http://www.corpusweb.net/index.php?option=com_content&task=view&id=1550&Itemid=35
„Stadt. Land. Fluss. Marie Françoise Plissart choreografiert ihren Blick auf den Kongo als filmischen stream of consciousness“ auf corpus.web, Juli 2008 http://www.corpusweb.net/index.php?option=com_content&task=view&id=875&Itemid=35
„Flirt mit der Genusskultur. Wer die Rückkehr der Bewegung in den Tanz feiert, muss klar machen, wovon er spricht“, auf corpus.web, Juli 2008 http://www.corpusweb.net/index.php?option=com_content&task=view&id=876&Itemid=35
critics-page mit Textarchiv auf www.sarma.be: http://www.sarma.be/nieuw/critics/klementz.htm