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Institut für Theaterwissenschaft

Prof. Dr. Andreas Kotte

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Institut für Theaterwissenschaft
Prof. Dr. Andreas Kotte
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Biographie

Lebenslauf: 

Nach dem Abitur Berufsabschluss Bauzeichner, tätig als Beleuchter. 1978/82 Studium der Theaterwissenschaft, Kulturwissenschaft und Ästhetik an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1985 Dr. phil. mit der Dissertation «Das Halberstädter Adamsspiel. Ein Grenzfall mittelalterlicher Theaterkultur». Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Akademie der Wissenschaften, Berlin, 1987 an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, Budapest. 1988 Habilitation zu den Strukturveränderungen im ungarischen Theater 1980–1987. Privatdozent an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Seit 1992 Direktor des Instituts für Theaterwissenschaft der Universität Bern. Lehrveranstaltungen zur Theatergeschichte, Theatertheorie, Dramaturgie und Aufführungsanalyse. 1994-2005 Grossprojekt Theaterlexikon der Schweiz. Daneben Forschungen zur europäischen Theatergeschichte, zur Systematik der Theaterwissenschaft sowie zum Verhältnis von Ikonographie und Theater. Seit 2005 gemeinsam mit Prof. Dr. Hans van Maanen (Groningen, NL) Leitung von „STEP – Project on European Theatre Systems“, das sich mit den Theatersystemen kleinerer Länder Europas beschäftigt.

Weitere Tätigkeiten

Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Theaterkultur (SGTK) 1992–1998. Vertreter der Schweiz in der «Fédération Internationale de la Recherche Théâtrale» (FIRT/IFTR). Präsident der Kommission «Freies Theater- und Tanzschaffen» der Stadt Bern 1996-2001. Vizepräsident, dann Präsident der «Gesellschaft für Theaterwissenschaft e. V.» 2000–2008. Seit 2002 Mitglied des Stiftungsrates der Seniorenuniversität Bern. Seit 2008 Quästor des Freundeskreises des Berner Mittelalter Zentrums und Mitglied des Stiftungsrates der Schweizerischen Theatersammlung.

Publikationen

Herausgaben

Herausgeber «Theaterlexikon der Schweiz» (3 Bde., 3’600 Artikel), erschienen Zürich 2005 sowie der Buchreihen «Theatrum Helveticum» und «Materialien des ITW Bern».

Monografien

Theaterwissenschaft. Eine Einführung. Böhlau Verlag, Köln Weimar Wien 2005. [UTB 2665], 324 S.

Theatralität im Mittelalter. Das Halberstädter Adamsspiel. (Mainzer Forschungen zu Drama und Theater, Bd. 10) A. Francke Verlag, Tübingen und Basel 1994. 243 S.

Mitherausgaben

Global Changes – Local Stages. How Theatre Functions in Smaller European Countries. Edited by Hans van Maanen, Andreas Kotte, Anneli Saro. Amsterdam, New York 2009, 537 pp. [Series: Themes in Theatre. Collective Approaches to Theatre and Performance 5]

Theaterhistoriographie. Kontinuitäten und Brüche in Diskurs und Praxis, hg. von Friedemann Kreuder, Stefan Hulfeld, Andreas Kotte. Tübingen 2007.

Aufsätze

Theater als Medium? In: Theatermedien: Theater als Medium - Medien des Theaters, hrsg. von Ulrike Landfester und Caroline Pross, Bern 2010, S. 41-68.

Theatre and the Discourse on Subsidization. In: Global Changes – Local Stages. How Theatre Functions in Smaller European Countries. Edited by Hans van Maanen, Andreas Kotte, Anneli Saro. Amsterdam, New York 2009, p. 333-360.

Ritualia, Magica und Zeigehandlungen als szenische Vorgänge. Zur Differenzierung von Kernhandlungen und Handlungskomplexen. In: Edgar Bierende, Sven Bretfeld, Klaus Oschema (Hg.): Riten, Gesten, Zeremonien. Gesellschaftliche Symbolik in Mittelalter und Früher Neuzeit, Berlin/ New York 2008, S. 21-39.

Definierbar ist nur, was keine Geschichte hat. Über Fortschritte der Medien und Wandlungen von Theater. In: Henri Schoenmakers et al. (Hg.): Theater und Medien. Grundlagen – Analysen – Perspektiven, Bielefeld 2008, S. 31-41.

Les spectateurs dans le système théâtral de la Suisse. Thomas Hunkeler, Corinne Fournier Kiss, Ariane Lüthi (éds.) Place au public. Les spectateurs du théâtre contemporain. Genève 2008, p. 85-101.

Kontinuität im Wandel. In: Friedemann Kreuder, Stefan Hulfeld, Andreas Kotte (Hrsg.), Theaterhistoriographie. Kontinuitäten und Brüche in Diskurs und Praxis. Tübingen 2007, S. 15-43.

Vom Verstummen der Texte angesichts des Wunders: Wirkungsstrategien im geistlichen Spiel. In: Ingrid Kasten, Erika Fischer-Lichte (Hrsg.),Transformationen des Religiösen. Performativität und Textualität im geistlichen Spiel. Berlin 2007, S. 189-200.

Ein Buch mit fünf Siegeln: Überlegungen zum Bildcodex Ms. 180 der Spencer Collection. In: Buchkultur im Mittelalter, hg. von Michael Stolz, Adrian Mettauer. Walter de Gruyter, Berlin, New York 2006, S. 295–312.

Good Reason to Stay Away? Theatrics over the theatre crisis. In: Passages. The Cultural Magazine of Pro Helvetia, No. 40, Zürich 2005, S. 54-56.

The Transformation of a Ceremony of Penance into a Play. In: Theatrical Events. Borders, Dynamics, Frames, ed. by Vicky Ann Cremona et. al., Editions Rodopi, Amsterdam, New York 2004, S. 53-68.

Wundertätige Schauspieler. In: Mimos, Zeitschrift der Schweizerischen Gesellschaft für Theaterkultur, 3-4/2002, S. 45-46.

Theatralität konstituiert Gesellschaft, Gesellschaft Theater. Was kann Theaterhistoriographie leisten? In: Theaterwissenschaftliche Beiträge 2002, Insert zu Theater der Zeit, TdZ 6/2002, S. 2-9.

Zur Theorie der Theaterhistoriographie. In: Mimos, Zeitschrift der Schweizerischen Gesellschaft für Theaterkultur, 1/2002, S. 5-12.

Simultaneität – ein Aspekt der Theatergeschichtsschreibung. Zur Wiedergeburt des Harlekin in Luzern 1755, gemeinsam mit Thomas Bühler. In: Stimmen, Klänge, Töne, hrsg. von Hans-Peter Bayerdörfer (Schriftenreihe Forum Modernes Theater, Bd. 30), Tübingen 2002, S. 519-542.

Theaterräume – Raum für Theater. Berner Szene in den neunziger Jahren. In: Berner Almanach Theater, hrsg. von Stefan Koslowski, Andreas Kotte, Reto Sorg, Stämpfli Verlag, Bern 2000, S. 178-188.

Die Suche nach der Mitte. Gibt es einen gemeinsamen Nenner für Theatertheorien? In: LAG-Materialien 39/40, hrsg. von Hans-Wolfgang Nickel, Berlin 1999, S. 81-88.

Der Mensch verstellt sich, aber der Schauspieler zeigt. Drei Variationen zum Theater im Medienzeitalter. In: Horizonte der Emanzipation. Texte zu Theater und Theatralität, hrsg. von Christopher B. Balme, Christa Hasche, Wolfgang Mühl-Benninghaus (Berliner Theaterwissenschaft, Bd. 7) Berlin 1999, S. 151-168.

Bertolt Brecht 1948. Theater, Theatertheorie, Aufführungspraxis und Dramaturgie. In: 50 Jahre Theaterverein Chur, Festschrift, Chur 1998, S. 19-30.

The Swiss Theatre System. In: Theatre Worlds in Motion, hrsg. von Hans van Maanen und Steve Wilmer, Amsterdam, Atlanta 1998, S. 619-667.

Quo vadis – Theaterwissenschaft? In: Mimos, Zeitschrift der Schweizerischen Gesellschaft für Theaterkultur, 3/1998, S. 18.

Iffland, Kleist und das Marionettentheater. In: Figura, Nr. 23, 9/1998, S. 4-8.

Theatralität: Ein Begriff sucht seinen Gegenstand. In: Forum modernes Theater, hrsg. von Günter Ahrends, Gunter Narr Verlag, Tübingen, 2/1998, S. 117-133.

Andere Situationen fangen an, Theater genannt zu werden. In: Mimos, Zeitschrift der Schweizerischen Gesellschaft für Theaterkultur, 3/1997, S. 14-19.

Simulation als Problem der Theaterwissenschaft. In: Forum modernes Theater, hrsg. von Günter Ahrends, Gunter Narr Verlag, Tübingen, Heft 1/1996, S. 33-44.

Theaterfreiheit und Theaterverbote. In: Theaterfreiheit – Wunsch oder Wirklichkeit? hrsg. von Andreas Kotte und Rupert Moser, Peter Lang, Bern, Berlin… 1995, S. 9-24.

Theater der Region - Theater Europas. In: Theater der Region - Theater Europas, Kongress der Gesellschaft für Theaterwissenschaft (Materialien des ITW Bern, Bd. 2) Editions Theaterkultur Verlag, Basel 1995, S. 11-22.

Das Translationsspiel „Amantia“ von 1754. Ein Text über seine Aufführung. In: Sondierungen zum Theater - Enquêtes sur le théâtre. Zehn Beiträge zur Theatergeschichte der Schweiz. (Theatrum Helveticum, Bd. 1) Editions Theaterkultur Verlag, Basel 1995, S. 197-253.

„Aufgeführt auf dem Theater an der Wien, den 17., 18. und 19. März 1810“ – Eine theaterhistorische Rekonstruktion. In: Tagungsakten der 8. Theater Tage an der Lenk, Bern 1993, S. 6-21.

Theatergeschichte der Schweiz – eine methodologische Annäherung. In: Mimos, Zeitschrift der Schweizerischen Gesellschaft für Theaterkultur, 4/1992, S. 6-10.

Wenn Ingenieurgeist das Theater ergreift. Essay über die Drehbühne und ihre Verwendung. In: Turicum, Zeitschrift für Schweizer Kultur und Wirtschaft, 12/1992, S. 20-23.

Theatrales Handeln als Verkehrsform. In: Zur Aneignungsfunktion der Kunst, Akademie-Verlag, Berlin 1990, S. 181-188.

Ungarisches Theater heute - Strukturveränderungen 1980-1987. In: Material zum Theater, Heft 220, Berlin 1989, 110 S. [Auszug der Habilschrift]

Der Fürst als Mensch. Französische Revolution und deutsches Theater. In: Weimarer Beiträge, Zeitschrift für Literaturwissenschaft, Ästhetik und Kulturtheorie, Berlin 5/1989, S. 812-827.

Nemzeti szinházi elmélet és udvári szinházi gyakorlat. In: Szinháztudományi szemle, 25, Budapest 1988, S. 51-67. [Schriften des Ungarischen Theaterinstituts]

Die Welt ist kein Theater. Zur Spezifik des Festes und des theatralen Handelns. In: Weimarer Beiträge, Zeitschrift für Literaturwissenschaft, Ästhetik und Kulturtheorie, Berlin 5/1988, S. 781-795.

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