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Institute of Theater Studies

Improvisation

Veranstaltungsdaten: 
Donnerstag 14-16 (Beginn: 23.02.2012, Ende: 31.5.2012), 2 SWS, 6 ECTS-Punkte)
Description: 

Momente der Überraschung, des Unvorhergesehenen kennzeichnen die Improvisation – im gelungenen Fall ‚erleben’ Ausführende und Publikum diese Momente, wenn auch unterschiedlich. Improvisation gilt deshalb als kreative Spielweise, die u. a. in der künstlerischen Praxis – im Theater, im Tanz, in der Musik usw. – sowie in der Theorie Konjunktur hat. In der Geschichte wurde sie unterschiedlich definiert und wahrgenommen: sie galt als selbstverständlicher Bestandteil gewisser szenischer Formen, z.B. in der Commedia dell’arte, war zeitweise über kaiserliche Erlasse verboten, bevor sie dann im 20. Jahrhundert etwa in der Performance Art, dem Regietheater, dem Theatersport und dem zeitgenössischen Tanz neue Wichtigkeit erlangte.

Im Seminar sollen v .a. mit Fokus auf Tanz- und Theaterimprovisation verschiedene theoretische Auseinandersetzungen mit dem Thema rezipiert, befragt und an Beispielen diskutiert werden.

Reading List: 

Bormann, Hans-Friedrich; Brandstetter, Gabriele; Matzke, Annemarie (Hg.): Improvisieren. Paradoxien des Unvorhersehbaren. Kunst – Medien – Praxis. Bielefeld 2010. Ebert, Gerhard: Improvisation und Schauspielkunst. Über die Kreativität des Schauspielers. 4. überarb. Aufl. Berlin 1999. Lampert, Friederike: Tanzimprovisation. Geschichte – Theorie – Verfahren – Vermittlung. Bielefeld 2007.

Hinweise: 

Durchführungsort: Hauptgebäude, Raum 104

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