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Institute of Theater Studies

Grundkurs: Einführung in die Dramaturgie und Aufführungsanalyse

Veranstaltungsdaten: 
Mittwoch 14–16 (Beginn: 22.02.2012, Ende: 30.05.2012), 2 SWS, 3 ECTS-Punkte
Description: 

„Ein Schönes ist, was Anfang, Mitte und Ende hat“, stellt Aristoteles in seiner „Poetik“ fest und gibt damit eine entscheidende Direktive für jede Art von dramatischem Text. Gilt dieses Diktum immer noch? Was macht Gustav Freytag daraus? Wie wehrt sich Bertolt Brecht dagegen? Was halten René Pollesch und andere zeitgenössische Theatermacher davon? Ausgehend von Aristoteles’ „Poetik“ widmet sich die Veranstaltung der Erarbeitung dramaturgischer Grundbegriffe. Ausgewählte Dramen und Aufführungen werden auf ihre dramatischen Strukturen und ihre szenischen Angebote hin untersucht. Als Vorbereitung auf den Kurs wird die Lektüre von Aristoteles’ „Poetik“ sowie Sophokles’ „Oedipus rex“ erwartet. Eine detaillierte Liste der zu diskutierenden Theatertexte und Aufführungen folgt in der ersten Sitzung. Die Teilnahme an den gemeinsamen Theaterbesuchen im Rahmen der Lehrveranstaltung ist obligatorisch. Die Termine hierfür werden am Beginn des Semesters bekannt gegeben.

Reading List: 

Aristoteles: Poetik. Griechisch/Deutsch, hg. und übersetzt von Manfred Fuhrmann. Stuttgart 1982.
 Kotte, Andreas: Dramaturgie. In: ders.: Theaterwissenschaft. Eine Einführung. Köln u.a. 2005, S. 202–222.
 Sophokles: König Ödipus. Tragödie. Übersetzt von Kurt Steinmann. Stuttgart 1986.

Hinweise: 

Die Veranstaltung wird durchgeführt von Dr. Beate Schappach und lic. phil. Mathias Bremgartner. Der Grundkurs kann nur zusammen mit der Übung „Szenische Vor-gänge beschreiben und strukturieren“ besucht werden.


Durchführungsort: Hauptgebäude, Raum 214

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