In diesem Teil der Tanzgeschichtsvorlesung sollen u.a. methodische Fragen der Tanzwissenschaft behandelt werden. Analyse oder ‚Interpretation’ von Tanz geht vom Körper aus, von Körpern in Bewegung – auch wenn diese längst Geschichte sind. Fachhistorisch gesehen gibt es dazu verschiedene theoretische Zugänge. Vor allem auf zwei solche Zugänge werde ich eingehen: Einerseits können diese Körper in Bewegung als ‚Zeichen’ (semiotisch) ‚gelesen’ werden, andererseits konzentrieren sich Tanzwissenschaftler/innen auf körperliche Handlungen, auf sogenannte ‚performative Akte’, und damit auf eine ‚performative Ästhetik’. Diese theoretischen Blickweisen gilt es, anhand verschiedener Gesichtspunkte und Beispiele zu veranschaulichen, zu erörtern, zu erproben und gegebenenfalls zu hinterfragen. Dabei geht es auch darum, einen Einblick in wichtige Strömungen / Ereignisse der Tanzgeschichte zu erhalten. Die Vorlesung geht nicht chronologisch vor, vielmehr springe ich je nach Fokus weiter in die Vergangenheit zurück, oder ich blicke auf unsere Jetztzeit. ‚Tanzgeschichte 2: Körper, Zeichen, Handlung’ ist der zweite Teil einer vierteiligen Vorlesungsreihe. Die einzelnen Teile können jedoch unabhängig voneinander und auch einzeln besucht werden.
Die Liste mit ausgewählten Referenztexten wird während des Semesters laufend erweitert und bereitgestellt.
Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 15. Februar 2009!
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