Theater gilt landläufig als die Kunstform der Gegenwart schlechthin. Nur im Hier und Jetzt der Aufführungssituation ist der ästhetische Gegenstand Theater gegeben. Nur im lebendigen Zusammenkommen von Zuschauern und Akteuren entfaltet Theater seine Wirkungspotentiale. Von Theater als einer Form des Gedächtnisses zu sprechen, mutet daher zunächst paradox an. Das Seminar untersucht anhand von ausgewählten Inszenierungen (gedacht sind an: Klaus Michael Grüber, Rimini Protokoll, Barbara Weber) und Texten Formen des kulturellen und des subjektiven Gedächtnisses im Theater.
Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 15. März 2007!
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