Nach dem Titel von Inhalten suchen.

Sollte der Inhalt nicht gefunden werden können, kann auch die Erweiterte Suche verwendet werden.

Institute of Theater Studies

Theatergeschichte

Theaterkritik in der deutschsprachigen Schweiz seit 1945 – Cover

Theaterkritik in der deutschsprachigen Schweiz seit 1945

Materialien des ITW Bern 6

Das Buch gibt einen Überblick über die Entwicklung der Theaterkritik in der Schweiz. Besondere Berücksichtigung finden dabei Schweizer Uraufführungen. Die Tageszeitungen «Der Bund» (Bern) sowie «Tages-Anzeiger» (Zürich) werden exemplarisch betrachtet.

Grisler ou l'ambition punie – Grisler oder der bestrafte Ehrgeiz – Cover

Grisler ou l'ambition punie – Grisler oder der bestrafte Ehrgeiz

Materialien des ITW Bern 5

Ein ganz anderer, ungewohnter Tell. Samuel Henzi schrieb sein Tell-Drama "Grisler ou l'ambition punie" 1748/49 - ein halbes Jahrhundert, beovr Schiller seinen Wilhelm Tell verfasste. Henzis Stück, hier in der Übersetzung Kurt Steinmanns erstmals in deutscher Sprache (parallel zum französischen Original) veröffentlicht, ist aber nicht nur älter, sondern auch anders: dieser Tell schiesst den Apfel vom Kopf seiner Tochter, und um die wirbt kein geringerer als Grislers (Gesslers) Sohn: "Sie wissen wohl", schrieb Henzi an Bodmer, "dass die Franzosen ohne Liebesgeschichte keinem Spectacul eine einzige Minute zuschaueten." Zuschauen aber sollten sie, denn Henzi verpackte in dem Stück seine Vision von Demokratie, deretwegen die herrschenden Berner Aristokraten ihren Standesgenossen 1749 als Hochverräter enthaupten liessen. Das Stück erschien 1762 als anonymer Druck; gespielt worden ist es aber noch nie.

Candelaio. Kerzen, Gold und Sprachgelichter – Cover

Candelaio. Kerzen, Gold und Sprachgelichter

Materialien des ITW Bern 4

Komödie in fünf Akten, aus dem Italienischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Johannes Gerber

Die Komödie Candelaio von 1582 wird hier erstmals in einer vollständigen deutschen Übersetzung vorgelegt. Sie verbidnet philosophisches Denken auf vergnügliche Art mit der WElt der Commedia dell’Arte, deren Aufführungspraxis Giordano Bruno kannte. Die Wirkung von Bruno auf Molière ist nachweisbar. Der Komödie kommt im Werk des Häretikers besondere Bedeutung zu, weil sie es erlaubt, eine Beziehung zwischen nachvollziehbarem Handlungsablauf und ausgeklügelter sprachlicher Textur zu erkennen.

Theater der Region – Theater Europas – Cover

Theater der Region – Theater Europas

Materialien des ITW Bern 2

Tagungsband vom 2. Kongress der Gesellschaft für Theaterwissenschaft, durchgeführt vom 3. – 6. November 1994 am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Bern.

Theater der Nähe – Cover

Theater der Nähe

Theatrum Helveticum 9

Vorgestellt werden Forschungsbeiträge von ehemaligen Studierenden der Theaterwissenschaft: Anne-Christine Gnekow legt die erste verlässliche Chronik des Einsiedler Welttheaters vor, Anna Beck untersucht das Laien-Wandertheater «Freie Bühne» der 20er bis 40er Jahre, Frank Gerber erörtert die Zensurbemühungen gegen das Cabaret Cornichon in der Kriegszeit und Mats Staub vergleicht Predigtgottesdienste im Fraumünster mit «Multimedia-Gottesdiensten» des ICF in Zürich.

Spiegel des Uberflusses und Missbruchs – Cover

Spiegel des Uberflusses und Missbruchs

Theatrum Helveticum 8

Renward Cysats «Convivii Process»

«Convivii Process» von Renward Cysat galt über viele Jahrzehnte als verschollen. Das Spiel von 1593 des Luzerner Stadtschreibers ist bei weitem nicht nur eine Übersetzung der französischen Moralität «La Condamnation de bancquet» von Nicolas de la Chesnaye, dem Arzt Ludwigs XII. Es verbindet vielmehr Formen des Fasnachtsspiels, des Osterspiels, der Moralität und des humanistischen Dramas zu einem Schlemmer-Prozess, in dem sich, alle Grenzen der Gattungstheorie überschreitend, frühneuzeitliche Lebensweise spiegelt.

Zähmung der Masken, Wahrung der Gesichter – Cover

Zähmung der Masken, Wahrung der Gesichter

Theatrum Helveticum 7

Theater und Theatralität in Solothurn 1700–1798

Reformierte oder kulturkritische Ablehnung der Schauspiele prägt bis heute das Bild vom schweizerischen Theater des 18. Jahrhunderts, das nun durch eine Studie über das katholische Solothurn ergänzt und erschüttert wird. Die umfangreiche Materialedition zu Ritus, Fest, Zeremonie sowie zu Aufführungen von Wandertruppen, Jesuiten und Bürgern stellt Allgemeinwissen zum «Theater der Aufklärung» in Frage. Zu den Komödien gehören hier auch Gaukler, Taschenspieler, Seiltänzer, Marionetten, Prozessionen und selbstverständlich die Wanderärzte – ein zeitgenössischer Theaterbegriff wird reaktiviert und heutiger Forschung vorgeschlagen.

Schweizertheater – Cover

Schweizertheater

Theatrum Helveticum 6

Drama und Bühne der Deutschschweiz

Als Vorarbeiten für eine neue Schweizer Theatergeschichte konzipiert, kann das Buch auch als Beitrag zur Mentalitäts- und Ideengeschichte der kritischen Dreissiger- und Vierzigerjahre gelesen werden. Wie nahmen das Bedürfnis nach Traditionswahrung, die Beschwörung der «Einigkeit», die Formung einer aus Geschichte und Wunschdenken zusammengesetzten schweizerischen Identität auf der Bühne Gestalt an?

Spielstätten der Schweiz / Scènes de Suisse / Luoghi teatrali in Svizzera – Cover

Spielstätten der Schweiz / Scènes de Suisse / Luoghi teatrali in Svizzera

Theatrum Helveticum 4

Historisches Handbuch

Die Schweiz ist im 18. und 19. Jahrhundert Schnitt- und Treffpunkt deutsch-, französisch- und italienischsprachiger Direktoren und deren Ensembles. Die «Spielstätten» erfassen einen Ausschnitt dieses ganz Europa umspannenden Netzes der Wandertruppen und ermöglichen einen Einblick in die Internationalität des Theaterbetriebes.

Stadttheater contra Schaubuden – Cover

Stadttheater contra Schaubuden

Theatrum Helveticum 3

Zur Basler Theatergeschichte des 19. Jahrhunderts

In der vorliegenen Studie werden verschiedene Publikums- und Interessengruppen untersucht, deren Debatten um das Konkurrenzverhältnis einen fundamentalen Wandel in der kulturellen Wertehierarchie des 19. Jahrhunderts dokumentieren.

© 2006 Institut für Theaterwissenschaft, Bern | Designed by xeophin.networlds in Switzerland.