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Institut für Theaterwissenschaft

lic. phil. Myrna-Alice Kiesbüye

Dissertationsprojekt zur Theatervermittlung

Kulturvermittlung – und Theatervermittlung als Teil davon – erfährt derzeit in der Schweiz neuen Aufwind. Doch was verbirgt sich hinter diesem Schlagwort und welche Argumente werden angeführt? Die Dissertation bringt im Rahmen einer kritischen Diskursanalyse eine Übersicht in die vorherrschende Definitionenvielfalt und in die divergenten Begründungsstrategien für Vermittlung.
Ein Fokus liegt auf Theatervermittlungsprojekte, die derzeit von der Pro Helvetia gefördert werden. Die dichte Beschreibung dieser Modellprojekte markiert Spannungsfelder und Potentiale.

Schnittstellen: Theater – Öffentlichkeit – Pädagogik

Kulturvermittlung und kulturelle Bildung stehen hoch im Kurs. Strategien zur Inklusion unterschiedlicher Öffentlichkeiten erfahren damit auch an Theatern eine neuerliche Aufwertung und Differenzierung. Durch Spielclubs, Probenbesuche, Nachgespräche oder Patenklassen sollen vor allem Kinder und Jugendliche ans Theater herangeführt und als zukünftiges Publikum gewonnen werden.

Grundbegriffe Dramenanalyse und Produktionsdramaturgie

Veranstaltungsdaten: 
Mittwoch 14-16 (Beginn: 24.02.2010, Ende: 02.06.2010), 2 SWS, 3 ECTS-Punkte. Ort: Hauptgebäude, SR 114.
Beschreibung: 

"Ein Schönes ist, was Anfang, Mitte und Ende hat“ stellt Aristoteles in seiner Poetik fest und gibt damit eine entscheidende Direktive für jede Art von dramatischem Text. Gilt dieses Diktum immer noch? Was macht Gustav Freytag daraus? Wie wehrt sich Brecht dagegen? Was halten René Pollesch und andere zeitgenössische Theatermacher davon? Ausgehend von Aristoteles' Poetik widmet sich die Veranstaltung der Erarbeitung dramaturgischer Grundbegriffe. Anhand ausgewählter Dramen und Aufführungen werden narrative Strukturen und Funktionen hinterfragt und die praktische Umsetzung bzw. die bühnentechnischen Implikationen dieser Texte untersucht. Als Vorbereitung auf den Kurs wird die Lektüre von Aristoteles' Poetik sowie Sophokles' Oedipus rex erwartet. Eine detaillierte Liste der zu diskutierenden Theatertexte und Aufführungen folgt in der ersten Sitzung. Folgende Ausgaben dienen als Grundlage:
* ARISTOTELES: Poetik. Griechisch/Deutsch, hg. und übersetzt von Manfred Fuhrmann. Stuttgart 1982.
* Dramaturgie-Kapitel in: Kotte, Andreas: Theaterwissenschaft. Eine Einführung. Köln 2005. S. 202-222.
* SOPHOKLES: König Ödipus. Tragödie. Übersetzt von Kurt Steinmann. Stuttgart 1986.

Hinweise: 

Der Grundkurs kann nur zusammen mit der Übung „Szenische Vorgänge beschreiben und strukturieren“ (S6143) besucht werden.
Anmeldung für Grundkurs und Übung im ePUB/ePhi bis am 22. Februar 2010!

Szenische Vorgänge beschreiben und strukturieren

Veranstaltungsdaten: 
Mittwoch 16-18 (Beginn: 24.02.2010, Ende: 02.06.2010), 2 SWS, 3 ECTS-Punkte
Beschreibung: 

In Ergänzung zum Grundkurs widmet sich die Übung verstärkt der Analyse von Aufführungen. Die fachkundige Analyse läßt Strukturen und Mechanismen einer Aufführung erkennen und ermöglicht solchermaßen nicht nur nicht nur einen Rückschluß auf das theatrale Ereignis sondern bildet die Voraussetzung für jede dramaturgische Arbeit. Anhand der Fragen, wie sich das Gesehene beschreiben und mit welchen theoretischen Ansätzen sich eine Aufführung am prägnantesten erfassen läßt, sollen die Studierenden an diese – für die Theaterwissenschaft zentrale Methode – herangeführt werden. Zudem stehen praxisorientierte Fragestellungen von Dramaturgie im Zentrum dieser Lehrveranstaltung. Der Besuch der Übung im Anschluss an den Grundkurs ist obligatorisch und kann nicht in einem anderen Semester vor- bzw. nachgeholt werden.

Hinweise: 

Anmeldung für Grundkurs und Übung im ePUB/ePhi bis am 21. Februar 2010!
Die Übung kann nur zusammen mit dem Grundkurs „Grundbegriffe Dramenanalyse und Produktionsdramaturgie“ (S6149) besucht werden.

Theaterwissenschaftliche Arbeitstechniken

Veranstaltungsdaten: 
Mittwoch 16-18 (Beginn: 16.09.2009, Ende: 16.12.2009), 2 SWS, 3 ECTS-Punkte. Ort: Hauptgebäude, HS 117.
Beschreibung: 

In der Übung erlernen die Teilnehmenden Techniken zur Beschaffung von Literatur und Informationen im Bereich von Theater und Theaterwissenschaft und werden des weitern im Schreiben eines ersten theaterwissenschaftlichen Textes begleitet. In Ergänzung zum Grundkurs dient die Übung auch der Vertiefung von angesprochenen Inhalten, Texten und Theateraufführungen.

Hinweise: 

Die Übung kann nur zusammen mit dem Grundkurs „Theater zwischen Prozess und Werk“ (W6175) besucht werden. Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 13. September 2009!

Theater zwischen Prozess und Werk

Veranstaltungsdaten: 
Mittwoch 14-16 (Beginn: 16.09.2009, Ende: 16.12.2009), 2 SWS, 3 ECTS-Punkte. Ort: Hauptgebäude, HS 115.
Beschreibung: 

Was und wie „Theater“ ist, wissen die meisten recht genau und zwar aus eigener Erfahrung. In der theoretisch-historischen Beschäftigung mit Theater erweisen sich jedoch einfache Antworten auf die Ausgangsfrage schnell als unrichtig oder zumindest unzureichend. Ist Theater primär sozialer Prozess und deshalb beispielsweise mit Fest oder Feier vergleichbar? Oder eine besondere Form von Kunstwerk und deshalb verwandt mit Werken der Bildenden Kunst? Im Grundkurs werden anhand von Texten aus der Fachgeschichte theaterwissenschaftliche Antworten auf die Frage nach dem Wesen „des“ Theaters bzw. nach Eigenschaften szenischer Vorgänge diskutiert. Parallel dazu wird diese Frage auch durch den gemeinsamen Besuch von drei Inszenierungen angegangen. Ein Reader mit den unten aufgeführten und weiteren Texten wird in der ersten Sitzung kostenpflichtig abgegeben.

Literatur: 
  • Brook, Peter: Der leere Raum. Aus dem Englischen von Walter Hasenclever. Hamburg 1969.
  • Fischer-Lichte, Erika: „Die Zeichensprache des Theaters. Zum Problem theatralischer Bedeutungsgenerierung.“ In: Möhrmann, Renate (Hg.): Theaterwissenschaft heute: Eine Einführung. Berlin 1990, S. 233-259.
  • Kotte, Andreas: „Theatralität konstituiert Gesellschaft, Gesellschaft Theater.“ In: Theaterwissenschaftliche Beiträge 2002, Insert Theater der Zeit, Nr. 61, 2002, S. 6-9.
  • Lazarowicz, Klaus: „Triadische Kollusion. Über die Beziehung zwischen Autor, Schauspieler und Zuschauer im Theater.“ In: Das Theater und sein Publikum. (Veröffentlichungen des Instituts für Publikumsforschung, 5) Wien 1977, S. [44]-60.
  • Münz, Rudolf: „Theatralität und Theater: Konzeptionelle Erwägungen zum Forschungsprojekt ‚Theatergeschichte’“. In: Ders.: Theatralität und Theater: Zur Historiographie von Theatralitätsgefügen. Berlin 1998, S. 66-81.
  • Paul, Arno: „Theaterwissenschaft als Lehre vom theatralischen Handeln.“ In: Klier, Helmar (Hg): Theaterwissenschaft im deutschsprachigen Raum. Darmstadt 1981, S. 208-237.
Hinweise: 

Der Grundkurs kann nur zusammen mit der Übung „Theaterwissenschaftliche Arbeitstechniken“ (W6176) besucht werden. Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 13. September 2009!

Szenische Vorgänge beschreiben und strukturieren

Veranstaltungsdaten: 
Donnerstag 16-18 (Beginn: 19.02.2009, Ende: 28.05.2009), 2 SWS, 3 ECTS-Punkte. Ort: Hauptgebäude, SR 105.
Beschreibung: 

In Ergänzung zum Grundkurs werden in der Übung Aufführungen analysiert und damit die Beschreibung des Gesehenen erprobt. Zudem stehen praxisorientierte Fragestellungen von Dramaturgie im Zentrum dieser Lehrveranstaltung.
Der Besuch der Übung im Anschluss an den Grundkurs ist obligatorisch und kann nicht in einem anderen Semester vor- bzw. nachgeholt werden.

Hinweise: 

Die Übung kann nur zusammen mit dem Grundkurs „Grundbegriffe Dramenanalyse und Produktionsdramaturgie“ (S6142) besucht werden.
Anmeldung für Grundkurs und Übung im ePUB/ePhi bis am 15. Februar 2009!

Grundbegriffe Dramenanalyse und Produktionsdramaturgie

Veranstaltungsdaten: 
Donnerstag 14-16 (Beginn: 19.02.2009, Ende: 28.05.2009), 2 SWS, 3 ECTS-Punkte. Ort: Hauptgebäude, SR 104.
Beschreibung: 

„Ein Schönes ist, was Anfang, Mitte und Ende hat“ stellt Aristoteles in seiner Poetik fest und gibt damit eine entscheidende Direktive für jede Art von dramatischem Text. Gilt dieses Diktum immer noch? Was macht Gustav Freytag daraus? Wie wehrt sich Brecht dagegen? Was halten René Pollesch und andere zeitgenössische Theatermacher davon? Ausgehend von Aristoteles' Poetik widmet sich die Veranstaltung der Erarbeitung dramaturgischer Grundbegriffe. Anhand ausgewählter Dramen und Aufführungen werden narrative Strukturen und Funktionen hinterfragt und die praktische Umsetzung bzw. die bühnentechnischen Implikationen dieser Texte untersucht. Als Vorbereitung auf den Kurs wird die Lektüre von Aristoteles' Poetik sowie Sophokles' Oedipus rex erwartet. Eine detaillierte Liste der zu diskutierenden Theatertexte und Aufführungen folgt in der ersten Sitzung. Folgende Ausgaben dienen als Grundlage:
* ARISTOTELES: Poetik. Griechisch/Deutsch, hg. und übersetzt von Manfred Fuhrmann. Stuttgart 1982.
* Dramaturgie-Kapitel in: Kotte, Andreas: Theaterwissenschaft. Eine Einführung. Köln 2005. S. 202-222.
* SOPHOKLES: König Ödipus. Tragödie. Übersetzt von Kurt Steinmann. Stuttgart 1986.

Hinweise: 

Der Grundkurs kann nur zusammen mit der Übung „Szenische Vorgänge beschreiben und strukturieren“ (S6143) besucht werden.
Anmeldung für Grundkurs und Übung im ePUB/ePhi bis am 15. Februar 2009!

Theater zwischen Prozess und Werk

Veranstaltungsdaten: 
Donnerstag 14-16 (Beginn: 18.09.2008, Ende: 18.12.2008), 2 SWS, 3 ECTS-Punkte. Ort: Hauptgebäude, 115.
Beschreibung: 

Der Grundkurs kann nur zusammen mit der Übung „Theaterwissenschaftliche Arbeitstechniken“ (W6161) besucht werden. Was und wie „Theater“ ist, wissen die meisten recht genau und zwar aus eigener Erfahrung. In der theoretisch-historischen Beschäftigung mit Theater erweisen sich jedoch einfache Antworten auf die Ausgangsfrage schnell als unrichtig oder zumindest unzureichend. Ist Theater primär sozialer Prozess und deshalb beispielsweise mit Fest oder Feier vergleichbar? Oder eine besondere Form von Kunstwerk und deshalb verwandt mit Werken der Bildenden Kunst? Im Grundkurs werden anhand von Texten aus der Fachgeschichte theaterwissenschaftliche Antworten auf die Frage nach dem Wesen „des“ Theaters bzw. nach Eigenschaften szenischer Vorgänge diskutiert. Parallel dazu wird diese Frage auch durch den gemeinsamen Besuch von drei Inszenierungen angegangen. Ein Reader mit den unten aufgeführten Texten wird in der ersten Sitzung kostenpflichtig abgegeben.

Literatur: 
  • Brook, Peter: Der leere Raum. Aus dem Englischen von Walter Hasenclever. Hamburg 1969.
  • Fischer-Lichte, Erika: „Die Zeichensprache des Theaters. Zum Problem theatralischer Bedeutungsgenerierung.“ In: Möhrmann, Renate (Hg.): Theaterwissenschaft heute: Eine Einführung. Berlin 1990, S. 233-259.
  • Jauss, Hans Robert: „Soziologischer und ästhetischer Rollenbegriff.“ In: Marquard, Odo / Stierle, Karlheinz (Hg.): Identität. (Poetik und Hermeneutik, 8) München 1979, S. 599-607.
  • Kotte, Andreas: „Theatralität: Ein Begriff sucht seinen Gegenstand.“ In: Ahrends, Günter (Hg.): Forum Modernes Theater. Band 13, 1998, Heft 2, S. 117-133.
  • Lazarowicz, Klaus: „Triadische Kollusion. Über die Beziehung zwischen Autor, Schauspieler und Zuschauer im Theater.“ In: Das Theater und sein Publikum. (Veröffentlichungen des Instituts für Publikumsforschung, 5) Wien 1977, S. [44]-60.
  • Münz, Rudolf: „Theatralität und Theater: Konzeptionelle Erwägungen zum Forschungsprojekt ‚Theatergeschichte’“. In: Ders.: Theatralität und Theater: Zur Historiographie von Theatralitätsgefügen. Berlin 1998, S. 66-81.
  • Paul, Arno: „Theaterwissenschaft als Lehre vom theatralischen Handeln.“ In: Klier, Helmar (Hg): Theater¬wissenschaft in deutschsprachigen Raum. Darmstadt 1981, S. 208-237.
Hinweise: 

Anmeldung für Grundkurs und Übung im ePUB/ePhi bis am 14. September 2008!

Theaterwissenschaftliche Arbeitstechniken

Veranstaltungsdaten: 
Donnerstag 16-18 (Beginn: 18.09.2008, Ende: 18.12.2008), 2 SWS, 3 ECTS-Punkte. Ort: Hauptgebäude, 117.
Beschreibung: 

Die Übung kann nur zusammen mit dem Grundkurs „Theater zwischen Prozess und Werk“ (W6160) besucht werden. In der Übung lernen die Teilnehmenden Techniken zur Beschaffung von Literatur und Informationen im Bereich von Theater und Theaterwissenschaft kennen und werden des weitern im Schreiben eines ersten theaterwissenschaftlichen Textes begleitet. In Ergänzung zum Grundkurs dient die Übung auch der Vertiefung von angesprochenen Inhalten, Texten und Theateraufführungen.

Hinweise: 

Anmeldung für Grundkurs und Übung im ePUB/ePhi bis am 14. September 2008!

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