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Institut für Theaterwissenschaft

mag. phil. Lorenz Aggermann

Theaterwissenschaftliche Arbeitstechniken

Veranstaltungsdaten: 
Mittwoch 16-18 (Beginn: 22.09.2010, Ende: 22.12.2010), 2 SWS, 3 ECTS
Beschreibung: 

In der Übung erlernen die Teilnehmenden Techniken zur Beschaffung von Literatur und Informationen im Bereich von Theater und Theaterwissenschaft und werden im Schreiben eines ersten theaterwissenschaftlichen Textes begleitet. Als Ergänzung zum Grundkurs zielt die Übung auf eine Vertiefung der dort angesprochenen Inhalte, Texte und Theateraufführungen.

Hinweise: 

Die Übung kann nur zusammen mit dem Grundkurs „Was für ein Theater!? Perspektiven und Methoden der Theaterwissenschaft“ (W7361) besucht werden. Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 19.September 2010!

Theaterwissenschaftliche Arbeitstechniken

Veranstaltungsdaten: 
Mittwoch 16-18 (Beginn: 22.09.2010, Ende: 22.12.2010), 2 SWS, 3 ECTS
Beschreibung: 

In der Übung erlernen die Teilnehmenden Techniken zur Beschaffung von Literatur und Informationen im Bereich von Theater und Theaterwissenschaft und werden im Schreiben eines ersten theaterwissenschaftlichen Textes begleitet. Als Ergänzung zum Grundkurs zielt die Übung auf eine Vertiefung der dort angesprochenen Inhalte, Texte und Theateraufführungen.

Hinweise: 

Die Übung kann nur zusammen mit dem Grundkurs „Was für ein Theater!? Perspektiven und Methoden der Theaterwissenschaft“ (W7361) besucht werden.

Was für ein Theater!? Perspektiven und Methoden der Theaterwissenschaft

Veranstaltungsdaten: 
Mittwoch 14-16 (Beginn: 22.09.2010, Ende: 22.12.2010), 2 SWS, 3 ECTS
Beschreibung: 

Was und wie „Theater“ ist, wissen die meisten recht genau. In der theoretisch-historischen Beschäftigung mit Theater erweisen sich jedoch einfache Antworten auf die Ausgangsfragen schnell als unrichtig oder zumindest unzureichend. Ist Theater primär sozialer Prozess und deshalb beispielsweise mit Fest oder Feier vergleichbar? Oder eine besondere Form von ,Kunstwerk’ und deshalb verwandt mit Werken der Bildenden Kunst? Theaterwissenschaftliche Antworten auf die Frage nach dem Wesen „des“ Theaters bzw. nach Eigenschaften szenischer Vorgänge werden im Grundkurs anhand von Texten aus der Fachgeschichte diskutiert. Parallel dazu wird diese Frage auch durch den gemeinsamen Besuch von drei Inszenierungen angegangen.

Literatur: 

Ein Ordner mit ausgewählten Texten wird zu Semesterbeginn bereitstehen.

Hinweise: 

Der Grundkurs kann nur zusammen mit der Übung „Theaterwissenschaftliche Arbeitstechniken“ (W7362) besucht werden.

Dissertationsprojekt "Der offene Mund"

Der offene Mund ist zentraler Bestandteil der darstellenden Kunst: Er durchzieht die europäische Theatergeschichte von den antiken Masken bis hin zur zeitgenössischen Performance. Aus diesem Grund bietet sich der offene Mund als zentrales Signet einer Arbeit an, die all jenen »Akuomenen« nachspürt, welche dieser markanten ,Leerstelle‘ des menschlichen Subjekts entspringen, sich einer sprachlichen Logik allerdings widersetzen: Schreie, Heulen, Jammern und andere, gutturale Laute; Lachen, Singen.

Theorielabor "Theater und Subjekt"

Das Labor

Mit dem »performative turn« hat die Theaterwissenschaft ihre endgültige Legitimation im Orchester der universitären Disziplinen erfahren. Doch die Gunst der Stunde hat eine Leerstelle dieses Ansatzes verdeckt: Das Subjekt wird hierin tendenziell als Resultat übermächtiger Diskurse verstanden und so auf den Aspekt der (geschlechtlichen, politischen, ...) Einschreibungen reduziert - die Motivation seiner Handlungen und ihre Auswirkung auf das Verhalten werden nicht reflektiert.

Grundbegriffe Dramenanalyse und Produktionsdramaturgie

Veranstaltungsdaten: 
Mittwoch 14-16 (Beginn: 24.02.2010, Ende: 02.06.2010), 2 SWS, 3 ECTS-Punkte. Ort: Hauptgebäude, SR 114.
Beschreibung: 

"Ein Schönes ist, was Anfang, Mitte und Ende hat“ stellt Aristoteles in seiner Poetik fest und gibt damit eine entscheidende Direktive für jede Art von dramatischem Text. Gilt dieses Diktum immer noch? Was macht Gustav Freytag daraus? Wie wehrt sich Brecht dagegen? Was halten René Pollesch und andere zeitgenössische Theatermacher davon? Ausgehend von Aristoteles' Poetik widmet sich die Veranstaltung der Erarbeitung dramaturgischer Grundbegriffe. Anhand ausgewählter Dramen und Aufführungen werden narrative Strukturen und Funktionen hinterfragt und die praktische Umsetzung bzw. die bühnentechnischen Implikationen dieser Texte untersucht. Als Vorbereitung auf den Kurs wird die Lektüre von Aristoteles' Poetik sowie Sophokles' Oedipus rex erwartet. Eine detaillierte Liste der zu diskutierenden Theatertexte und Aufführungen folgt in der ersten Sitzung. Folgende Ausgaben dienen als Grundlage:
* ARISTOTELES: Poetik. Griechisch/Deutsch, hg. und übersetzt von Manfred Fuhrmann. Stuttgart 1982.
* Dramaturgie-Kapitel in: Kotte, Andreas: Theaterwissenschaft. Eine Einführung. Köln 2005. S. 202-222.
* SOPHOKLES: König Ödipus. Tragödie. Übersetzt von Kurt Steinmann. Stuttgart 1986.

Hinweise: 

Der Grundkurs kann nur zusammen mit der Übung „Szenische Vorgänge beschreiben und strukturieren“ (S6143) besucht werden.
Anmeldung für Grundkurs und Übung im ePUB/ePhi bis am 22. Februar 2010!

Szenische Vorgänge beschreiben und strukturieren

Veranstaltungsdaten: 
Mittwoch 16-18 (Beginn: 24.02.2010, Ende: 02.06.2010), 2 SWS, 3 ECTS-Punkte
Beschreibung: 

In Ergänzung zum Grundkurs widmet sich die Übung verstärkt der Analyse von Aufführungen. Die fachkundige Analyse läßt Strukturen und Mechanismen einer Aufführung erkennen und ermöglicht solchermaßen nicht nur nicht nur einen Rückschluß auf das theatrale Ereignis sondern bildet die Voraussetzung für jede dramaturgische Arbeit. Anhand der Fragen, wie sich das Gesehene beschreiben und mit welchen theoretischen Ansätzen sich eine Aufführung am prägnantesten erfassen läßt, sollen die Studierenden an diese – für die Theaterwissenschaft zentrale Methode – herangeführt werden. Zudem stehen praxisorientierte Fragestellungen von Dramaturgie im Zentrum dieser Lehrveranstaltung. Der Besuch der Übung im Anschluss an den Grundkurs ist obligatorisch und kann nicht in einem anderen Semester vor- bzw. nachgeholt werden.

Hinweise: 

Anmeldung für Grundkurs und Übung im ePUB/ePhi bis am 21. Februar 2010!
Die Übung kann nur zusammen mit dem Grundkurs „Grundbegriffe Dramenanalyse und Produktionsdramaturgie“ (S6149) besucht werden.

Theaterwissenschaftliche Arbeitstechniken

Veranstaltungsdaten: 
Mittwoch 16-18 (Beginn: 16.09.2009, Ende: 16.12.2009), 2 SWS, 3 ECTS-Punkte. Ort: Hauptgebäude, HS 117.
Beschreibung: 

In der Übung erlernen die Teilnehmenden Techniken zur Beschaffung von Literatur und Informationen im Bereich von Theater und Theaterwissenschaft und werden des weitern im Schreiben eines ersten theaterwissenschaftlichen Textes begleitet. In Ergänzung zum Grundkurs dient die Übung auch der Vertiefung von angesprochenen Inhalten, Texten und Theateraufführungen.

Hinweise: 

Die Übung kann nur zusammen mit dem Grundkurs „Theater zwischen Prozess und Werk“ (W6175) besucht werden. Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 13. September 2009!

Theater zwischen Prozess und Werk

Veranstaltungsdaten: 
Mittwoch 14-16 (Beginn: 16.09.2009, Ende: 16.12.2009), 2 SWS, 3 ECTS-Punkte. Ort: Hauptgebäude, HS 115.
Beschreibung: 

Was und wie „Theater“ ist, wissen die meisten recht genau und zwar aus eigener Erfahrung. In der theoretisch-historischen Beschäftigung mit Theater erweisen sich jedoch einfache Antworten auf die Ausgangsfrage schnell als unrichtig oder zumindest unzureichend. Ist Theater primär sozialer Prozess und deshalb beispielsweise mit Fest oder Feier vergleichbar? Oder eine besondere Form von Kunstwerk und deshalb verwandt mit Werken der Bildenden Kunst? Im Grundkurs werden anhand von Texten aus der Fachgeschichte theaterwissenschaftliche Antworten auf die Frage nach dem Wesen „des“ Theaters bzw. nach Eigenschaften szenischer Vorgänge diskutiert. Parallel dazu wird diese Frage auch durch den gemeinsamen Besuch von drei Inszenierungen angegangen. Ein Reader mit den unten aufgeführten und weiteren Texten wird in der ersten Sitzung kostenpflichtig abgegeben.

Literatur: 
  • Brook, Peter: Der leere Raum. Aus dem Englischen von Walter Hasenclever. Hamburg 1969.
  • Fischer-Lichte, Erika: „Die Zeichensprache des Theaters. Zum Problem theatralischer Bedeutungsgenerierung.“ In: Möhrmann, Renate (Hg.): Theaterwissenschaft heute: Eine Einführung. Berlin 1990, S. 233-259.
  • Kotte, Andreas: „Theatralität konstituiert Gesellschaft, Gesellschaft Theater.“ In: Theaterwissenschaftliche Beiträge 2002, Insert Theater der Zeit, Nr. 61, 2002, S. 6-9.
  • Lazarowicz, Klaus: „Triadische Kollusion. Über die Beziehung zwischen Autor, Schauspieler und Zuschauer im Theater.“ In: Das Theater und sein Publikum. (Veröffentlichungen des Instituts für Publikumsforschung, 5) Wien 1977, S. [44]-60.
  • Münz, Rudolf: „Theatralität und Theater: Konzeptionelle Erwägungen zum Forschungsprojekt ‚Theatergeschichte’“. In: Ders.: Theatralität und Theater: Zur Historiographie von Theatralitätsgefügen. Berlin 1998, S. 66-81.
  • Paul, Arno: „Theaterwissenschaft als Lehre vom theatralischen Handeln.“ In: Klier, Helmar (Hg): Theaterwissenschaft im deutschsprachigen Raum. Darmstadt 1981, S. 208-237.
Hinweise: 

Der Grundkurs kann nur zusammen mit der Übung „Theaterwissenschaftliche Arbeitstechniken“ (W6176) besucht werden. Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 13. September 2009!

Schauen und Schreiben. Analytische Methoden in der Theaterwissenschaft

Veranstaltungsdaten: 
Donnerstag 10-12 (Beginn: 17.09.2009, Ende: 17.12.2009), 2 SWS, 3 ECTS-Punkte. Ort: Hallerstr. 5, SR 204.
Beschreibung: 

Schnitt und Montage gehören nicht nur zu den basalen Techniken von Dramaturgie, sondern auch zu den Grundmustern wissenschaftlichen Arbeitens. Phänomene, Vorgänge oder Objekte werden beobachtet, klassifiziert, segmentiert und schlussendlich zu einer Aussage, zu einem (Kon)Text montiert. Doch was sind die Prämissen dieses scheinbar objektiven Vorgehens? Lassen sich alle Phänomene und Vorgänge auf Basis der menschlichen Wahrnehmung zergliedern? Und inwiefern läßt sich dabei das Problem einer funktionellen, ‚tödlichen‘ Beschreibung vermeiden? Wie soll das beispielsweise mit dem berühmten stummen Schrei der Mutter Courage funktionieren? Wie mit David Moss’ artifiziellem Gelächter, oder dem Slapstick eines Buster Keaton? Das Proseminar will die Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlicher Analyse erörtern. Semiotische und performative Methoden sollen dabei durch phänomenologische Ansätze ergänzt werden. Den Teilnehmenden wird so die Möglichkeit geboten, ihre Beobachtung zu schärfen und durch wiederholte Beschreibung ihre Methodik zu verfeinern. Schauen, Beschreiben und Schreiben.

Literatur: 

Zur vorbereitenden Lektüre seien folgende Texte empfohlen:
* Koch, Gertrud (Hg.): Auge und Affekt. Wahrnehmung und Interaktion. Frankfurt/Main 1995.
* Roselt, Jens: Phänomenologie des Theaters. München 2008. Wortelkamp, Isa: Sehen mit dem Stift in der Hand. Die Aufführung im Schriftzug der Aufzeichnung. Freiburg 2006.

Hinweise: 

Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 13. September 2009!

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