Der offene Mund ist zentraler Bestandteil der darstellenden Kunst: Er durchzieht die europäische Theatergeschichte von den antiken Masken bis hin zur zeitgenössischen Performance. Aus diesem Grund bietet sich der offene Mund als zentrales Signet einer Arbeit an, die all jenen »Akuomenen« nachspürt, welche dieser markanten ,Leerstelle‘ des menschlichen Subjekts entspringen, sich einer sprachlichen Logik allerdings widersetzen: Schreie, Heulen, Jammern und andere, gutturale Laute; Lachen, Singen.