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Institut für Theaterwissenschaft

Prof. Dr. Andreas Kotte

Theaterwissenschaftliche Arbeitstechniken

Veranstaltungsdaten: 
Mittwoch 16-18 (Beginn: 22.09.2010, Ende: 22.12.2010), 2 SWS, 3 ECTS
Beschreibung: 

In der Übung erlernen die Teilnehmenden Techniken zur Beschaffung von Literatur und Informationen im Bereich von Theater und Theaterwissenschaft und werden im Schreiben eines ersten theaterwissenschaftlichen Textes begleitet. Als Ergänzung zum Grundkurs zielt die Übung auf eine Vertiefung der dort angesprochenen Inhalte, Texte und Theateraufführungen.

Hinweise: 

Die Übung kann nur zusammen mit dem Grundkurs „Was für ein Theater!? Perspektiven und Methoden der Theaterwissenschaft“ (W7361) besucht werden. Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 19.September 2010!

Theaterwissenschaftliche Arbeitstechniken

Veranstaltungsdaten: 
Mittwoch 16-18 (Beginn: 22.09.2010, Ende: 22.12.2010), 2 SWS, 3 ECTS
Beschreibung: 

In der Übung erlernen die Teilnehmenden Techniken zur Beschaffung von Literatur und Informationen im Bereich von Theater und Theaterwissenschaft und werden im Schreiben eines ersten theaterwissenschaftlichen Textes begleitet. Als Ergänzung zum Grundkurs zielt die Übung auf eine Vertiefung der dort angesprochenen Inhalte, Texte und Theateraufführungen.

Hinweise: 

Die Übung kann nur zusammen mit dem Grundkurs „Was für ein Theater!? Perspektiven und Methoden der Theaterwissenschaft“ (W7361) besucht werden.

Was für ein Theater!? Perspektiven und Methoden der Theaterwissenschaft

Veranstaltungsdaten: 
Mittwoch 14-16 (Beginn: 22.09.2010, Ende: 22.12.2010), 2 SWS, 3 ECTS
Beschreibung: 

Was und wie „Theater“ ist, wissen die meisten recht genau. In der theoretisch-historischen Beschäftigung mit Theater erweisen sich jedoch einfache Antworten auf die Ausgangsfragen schnell als unrichtig oder zumindest unzureichend. Ist Theater primär sozialer Prozess und deshalb beispielsweise mit Fest oder Feier vergleichbar? Oder eine besondere Form von ,Kunstwerk’ und deshalb verwandt mit Werken der Bildenden Kunst? Theaterwissenschaftliche Antworten auf die Frage nach dem Wesen „des“ Theaters bzw. nach Eigenschaften szenischer Vorgänge werden im Grundkurs anhand von Texten aus der Fachgeschichte diskutiert. Parallel dazu wird diese Frage auch durch den gemeinsamen Besuch von drei Inszenierungen angegangen.

Literatur: 

Ein Ordner mit ausgewählten Texten wird zu Semesterbeginn bereitstehen.

Hinweise: 

Der Grundkurs kann nur zusammen mit der Übung „Theaterwissenschaftliche Arbeitstechniken“ (W7362) besucht werden.

Einführung in die Theaterwissenschaft

Veranstaltungsdaten: 
Montag 14-16 (Beginn: 27.09.2010, Ende: 20.12.2010), 2 SWS, 3 ECTS
Beschreibung: 

Diese Vorlesung zu Grundfragen der Theaterwissenschaft ergänzt den Grundkurs „Theater zwischen Prozess und Werk“. Sie wendet sich an die Studierenden des ersten Semesters der Bachelor-Stufe. Der einführende Charakter wird dadurch betont, dass sich die verschiedenen Veranstaltungen – die Lektüre unterstützend – den Kapiteln des Buches „Theaterwissenschaft. Eine Einführung“ widmen. Behandelt werden die Entstehung szenischer Vorgänge, Theaterbegriffe, deren Grenzen, Schauspieltheorien, Dramaturgiekonzepte, Fragen nach den Ursprüngen von Theater, Unterschiede zwischen Theater und audiovisuellen Medien sowie Theatralitätskonzepte. Die Veranstaltungen gehen jedoch deutlich über den Buchtext hinaus, indem jeweils divergierende Auffassungen anderer Autorinnen und Autoren erörtert werden. Ausserdem werden die Studierenden in die Gestaltung des Kurses einbezogen, indem sie jeweils eine Woche im voraus Fragen einreichen können, die in den Vorlesungstext oder ins Gespräch einfliessen. Die Vorlesung enthält dialogisch-seminaristische Abschnitte. Weiterführende Literatur ist in jedem Kapitel in den Fussnoten sowie am Ende des Buches angegeben und findet sich zudem in der Übersicht „empfohlene Literatur“ des ITW.

Ein Ordner mit ausgewählten Texten wird zu Semesterbeginn bereitstehen.

Literatur: 

Kotte, Andreas: Theaterwissenschaft. Eine Einführung (UTB). Köln 2005. Lazarowicz, Klaus; Balme, Christopher (Hg.): Texte zur Theorie des Theaters. Stuttgart 1991.

Klier, Helmar (Hg.): Theaterwissenschaft im deutschsprachigen Raum. Texte zum Selbstverständnis. Darmstadt 1981.

Phänomene und Methoden

Veranstaltungsdaten: 
Montag 16-18 (Beginn: 27.09.2010, Ende: 13.12.2010), 2 SWS, 6 ECTS
Beschreibung: 

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende in der Phase der Vorbereitung ihrer Masterarbeit im Studienprogramm Theaterwissenschaft/Tanzwissenschaft. Sie können ihre Konzepte und erste Ausschnitte vorstellen und mit den Teilnehmenden diskutieren. Da aber auch zahlreiche Doktorats-, Habilitations-, Buch- und Forschungsprojekte vorgestellt und diskutiert werden, erlangen die Studierenden einen breit gefächerten Einblick in Phänomene und Methoden wissenschaftlichen Arbeitens. Der Stand der grösseren Forschungsvorhaben des ITW Bern – „Berner Theatergeschichte“ sowie „Project on European Theatre Systems“ (STEP) – wird regelmässig resümiert, um Synergieeffekte in die Arbeit einfliessen lassen zu können. Ausserdem erörtern alle Beteiligten die aktuellen Entwicklungen der Theaterwissenschaft, werten theaterwissenschaftliche Kongresse aus und planen den Lehr- und Forschungsaustausch mit ausländischen Partnerinstituten.

Städte im Vergleich ihrer Theaterformen – Was läuft in Bern wirklich?

Veranstaltungsdaten: 
Donnerstag 10-12 (Beginn: 23.09.2010, Ende: 23.12.2010), 2 SWS, 5 ECTS
Beschreibung: 

Angewandte Theaterwissenschaft fragt: Wie viel Theater gibt es in Bern? Mehr oder weniger als in anderen europäischen Städten vergleichbarer Grösse? Die politische Hauptstadt ist nicht die Theaterhauptstadt der Schweiz. Trotzdem verfügt die Agglomeration Bern über ca. 200 Spielstätten. Vom Stadttheater über die alternative Kellerbühne bis zum Saal im „Bären“ oder „Hirschen“. Was wird alles gespielt? Wer finanziert, wer produziert und wer besucht diese Vorstellungen? Eine Bestandesaufnahme soll erstellt werden, quantitativ und qualitativ. Wir wollen – zum ersten Mal – belegen, wie gross das Angebot und die Nachfrage tatsächlich sind: Wie viele Vorstellungen von wie vielen Produktionen für wie viele Zuschauer? Und wir wollen mittels Befragungen herausfinden, warum das Publikum kommt und wie zufrieden es wieder geht.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars erarbeiten gemeinsam einen Beitrag, der in die europäische Forschung einfliesst. Der Städtevergleich ist ein Projekt (City Project) von STEP, einer Forschergruppe, welche die Theatersysteme kleinerer Länder Europas untersucht. STEP-Nationen sind Irland, die Niederlande, Dänemark, Estland, Ungarn, Slowenien und die Schweiz. Die Fragen, die wir an die Berner Theater stellen, nehmen einerseits Rücksicht auf die landesspezifischen Eigenheiten, andererseits sind sie kompatibel mit dem Fragenkatalog der anderen beteiligten Städte, damit die Vergleichbarkeit gewährleistet ist.

Dieses Seminar verlässt den Hörsaal. Es forscht vor Ort, im Speziellen da, wo Theater passiert. Abendeinsätze sind vorgesehen. Das Seminar will studentische Forschung in der Praxis ermöglichen. Das ganze Inventar wird einen Zeitraum von zwölf Monaten abdecken, weiterführende Arbeiten von Studierenden sind deshalb erwünscht.

Ein Ordner mit ausgewählten Texten wird zu Beginn der Veranstaltung bereitstehen.

Literatur: 

Hans van Maanen, Andreas Kotte, Anneli Saro (Hg.): Global Changes – Local Stages. Amsterdam 2009. Andreas Kotte (Hg.): Theater der Nähe. Zürich 2002. Stefan Koslowski (Hg.): Berner Almanach Theater. Bern 2000.

Simone Gojan: Spielstätten der Schweiz. Zürich 1998.

Roland Maurer: Die Schweizer Theaterszene. Edition Pro Helvetia, Zürich 1983.

Beat Schläpfer: Sprechtheater in der Schweiz. Edition Pro Helvetia, Zürich 1992.

Ulrike Landfester (Hg.): Theatermedien. Theater als Medium - Medien des Theaters. Wien 2010.

Fragmente einer Theatergeschichte des 20. Jahrhunderts – Europäische Theatergeschichte 8

Veranstaltungsdaten: 
Montag 10-12 (Beginn: 27.09.2010, Ende: 20.12.2010), 2 SWS, 3 ECTS
Beschreibung: 

Zentriert, aber nicht beschränkt auf den deutschsprachigen Raum werden in chronologischer Folge einzelne wesentliche Erscheinungen der Theatergeschichte des 20. Jahrhunderts vorgestellt und kritisch kontextualisiert. Statt der Vollständigkeit eines Überblicks, in der die Besonderheiten und Konturen der Phänomene verschwinden, wird Heterogenität angestrebt. Die Verschiedenartigkeit der Schlaglichter ist Programm und soll am unterschiedlich Besonderen das Allgemeine durchschaubar machen. Exemplarisch werden etwa die „Ismen“ der Jahrhundertwende wie Naturalismus, Symbolismus, Futurismus, Expressionismus einbezogen, konfrontiert mit der russischen Theateravantgarde der 1920er Jahre. Oder das kommerzielle Theater eines Max Reinhardt steht neben dem politischen eines Erwin Piscator. Mit den Organisationsprinzipien der deutschen Reichstheaterkammer und dem Theater der Emigranten in der Schweiz werden auch ganz unterschiedliche Ebenen des Theaterwesens erörtert. Praxis und Diskurs treffen sich im Berliner Experiment Brechts. Theatererneuerer wie Jerzy Grotowski, Peter Brook und Eugenio Barba wirken bereits in einem medial geprägten Umfeld. Und in einzelnen Bereichen des Regietheaters der 1980er und 1990er Jahre prägt die Postmoderne Eigenheiten aus, die sie postdramatisch nennt.

Die Literatur zur Vorlesung findet sich in der „empfohlenen Literatur“ des ITW, wird aber auch ganz spezifisch in den einzelnen Veranstaltungen angegeben.

Ein Ordner mit ausgewählten Texten wird zu Beginn der Veranstaltung bereitstehen.

Literatur: 

Balme, Christopher (Hg.): Das Theater von Morgen. Texte zur deutschen Theaterreform (1870-1920). Würzburg 1988.

Brauneck, Manfred: Klassiker der Schauspiel-Regie. Reinbek 1988.

Brauneck, Manfred: Theater im 20. Jahrhundert. Programmschriften, Stilperioden, Reformmodelle. Aktualisierte Neuausgabe, Reinbek 1995.

Eicher, Thomas; Panse, Barbara; Rischbieter, Henning (Hg.): Theater im „Dritten Reich“. Theaterpolitik, Spielplanstruktur, NS-Dramatik. Seelze 2000.

Fiebach, Joachim: Von Craig bis Brecht. Studien zu Künstlertheorien in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. 3. erw. u. überarb. Auflage, Berlin 1991.

Fischer-Lichte, Erika et al. (Hg.): Theater seit den 60er Jahren. Grenzgänge der Neo-Avantgarde. Tübingen, Basel 1998.

Hofmann, Jürgen: Kritisches Handbuch des Westdeutschen Theaters. Berlin 1981. Kotte, Andreas (Hg.): Theater im Kasten: Rimini Protokoll • Castorfs Video • Beuys & Schlingensief • Lars von Trier. Materialien des ITW Bern 9. Zürich 2007.

Rühle, Günther: Was soll das Theater? Theater in unserer Zeit III. Frankfurt am Main 1992.

Van Maanen, Hans; Wilmer, Steve (Hg.): Theatre Worlds in Motion. Structures, Politics, and Developments in the Countries of Western Europe. Amsterdam 1998.

Schläpfer, Beat: Sprechtheater in der Schweiz. Zürich 1999.

Wüthrich, Werner: Bertolt Brecht und die Schweiz. Zürich 2003.

Hinweise: 

Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 19.September 2010!

Forschungskolloquium: Phänomene und Methoden

Veranstaltungsdaten: 
Montag 16-18 (Beginn: 22.02.2010, Ende: 31.5.2010), 2 SWS, 6 ECTS-Punkte. Ort: Hallerstr. 5, SR 204.
Beschreibung: 

Die Veranstaltung richtet sich an Doktoranden sowie an Studierende in der Phase der Vorbereitung ihrer Lizentiats- oder Masterarbeit im Studienprogramm Theaterwissenschaft/ Tanzwissenschaft. Es werden Lizentiats-, Master-, Doktorats-, Habilitations-, Buch- und Forschungsprojekte vorgestellt und diskutiert. Damit dient die Veranstaltung auch der Weiterbildung der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen des Institutes. Der Stand der grösseren Forschungsvorhaben des ITW Bern – „Berner Theatergeschichte“ sowie STEP (Project on European Theatre Systems), Teilprojekt „Das Theater der Schweiz“ – wird regelmässig resümiert, um Synergieeffekte in die Arbeit einfliessen lassen zu können. Ausserdem erörtern alle Beteiligten die aktuellen Entwicklungen der Theaterwissenschaft, werten theater-wissenschaftliche Kongresse aus und planen den Lehr- und Forschungsaustausch mit ausländischen Partnerinstituten.

Hinweise: 

Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 21. Februar 2010!

Der Pakt – 7 Faust-Variationen

Veranstaltungsdaten: 
Donnerstag 10-12 (Beginn: 25.02.2010, Ende: 03.06.2010), 2 SWS, 6 ECTS-Punkte. Ort: ITW, Hallerstr.5, Nr. 204.
Beschreibung: 

Im Mittelpunkt des Seminars steht die Auseinandersetzung mit einem der meist bearbeiteten Stoffe der Weltliteratur. Durch eine Beschränkung auf die jeweiligen Pakt-Szenen wird Vergleichbarkeit angestrebt. Die praktische Anwendung des begrifflichen Grundinventars für die dramaturgische Textanalyse und die Produktionsdramaturgie wird die Konsequenzen aufzeigen, die aus der Variation der Paktsituation für die einzelnen Werke, Inszenierungen und deren Wirkung resultieren. Wie können ein Motiv und ein Stoff verändert werden, damit sie eine spezifisch zeitgenössische Wirkung entfalten? In sieben Werken der Faustliteratur wird jeweils das Verhältnis zwischen Faust und Teufel/Mephisto dramaturgisch analysiert. Die Kenntnis von Faust-Verfilmungen und Inszenierungen wie jener von Peter Stein ist als Diskussionshintergrund von Vorteil. Visionierungen gehören als Bestandteil zum Seminar.

Literatur: 
  • Historia von D. Johann Fausten. Text des Druckes von 1587, hrsg. v. Stephan Füssel und Hans Joachim Kreutzer. Stuttgart 1988 (RUB 1516).
  • Christopher Marlowe: Die tragische Historie vom Doktor Faustus. Stuttgart 1980 (RUB 1128).
  • Der weltberühmte Doktor Faust. Schauspiel in 5 Aufzügen vom Strassburger Puppentheater. Strassburg 1942.
  • Johann Wolfgang von Goethe: Faust. Der Tragödie erster Teil/zweiter Teil. Stuttgart (RUB 1/2).
  • Imre Madàch: Die Tragödie des Menschen. Budapest 1957.
  • Thomas Mann: Doktor Faustus. Berlin 1975.
  • Michail Bulgakow: Der Meister und Margarita. Berlin 1975.
Hinweise: 

Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 21. Februar 2010!

Experten des Alltags: Das Amateurtheater in der Schweiz. Was macht nichtprofessionelles Theaterspiel aus?

Veranstaltungsdaten: 
Donnerstag 15-18 (Beginn: 25.02.2010, Ende: 27.05.2010), 2 SWS, 5/6 ECTS-Punkte (für BA/MA), Termine: 25.02. BE, 11.3. ZH, 25.03. BE, 15.04. ZH, 22.04. BE, 29.04. ZH, 06.05. BE, 27.05. ZH + 2 Theaterbesuche (je einmal in Zürich und in Bern, Termine werden noch bekannt gegeben). Ort: Hauptgebäude 214.
Beschreibung: 

Es gibt eine Form kultureller Praxis, die nur ausnahmsweise in die Feuilletons der Zeitungen Eingang findet: die Laienbühne, das Liebhabertheater, der dörfliche Theaterverein oder die lokale Theatergesellschaft. Das Seminar setzt sich zum Ziel, dieses Phänomen in seiner geschichtlichen Entwicklung, vor allem aber in seinen heutigen Formen und Ausgestaltungen zu untersuchen. Die Studierenden werden sich eingehend mit jeweils einer der zahlreichen schweizerischen Laienbühnen (Liste der schweizerischen Laienbühnen: http://www.volkstheater.ch/vereine.asp) in Kontakt setzen und aufgrund eines im Seminar erarbeiteten Fragebogens Interviews mit Darstellern und Darstellerinnen, mit Regisseuren und weiteren Personen führen. Diese Feldforschung soll durch andere Dokumentationsformen (Plakate, Texthefte, Theaterstücke, Notizen, Fotografien, Zeitungsausschnitte, Fotografien, Tonband-/oder Videoaufzeichnungen) ergänzt werden. Das Theaterspiel der Laien soll dabei in seinem sozialen Kontext, in seinem Stil und seiner Totalität wahrgenommen werden, als Freizeitbeschäftigung und als Form des sozialen Umgangs mit anderen. Der Ausdruck „Experten des Alltags“, eigentlich geprägt für die Teilnahme von Laien an Produktionen der professionellen Freien Szene und an Stadttheateraufführungen, umschreibt recht genau ein wesentliches Ziel des Seminars, nämlich die Besonderheiten nichtprofessionellen Theaterspiels herauszufinden. Die Methoden Teilnehmende Beobachtung und Aufführungsanalyse sollen einander ergänzen. Deshalb die Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich und dem ITW Bern. Für dieses gehört das Seminar zum aktuellen Forschungsprojekt STEP (Teilprojekt „Das Theater der Schweiz“; http://www.theaterwissenschaft.ch/).

Hinweise: 

Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 21. Februar 2010!

Teilnahmebedingungen:
Je 15 Studierende beider Institute. Im ITW nach Liste ePhi, eine Warteliste wird geführt. Die Studierenden besuchen 8 Sitzungen und 2 Theatervorstellungen an Abenden der Sitzungstage (je eine im Raum Bern bzw. Zürich). Leistungsnachweis s.o., mündliches Referat, verschriftlicht 20'000 Zeichen. Räume und Literatur werden noch bekannt gegeben.

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